Großer Tag im Vorfeld der Gartenschau: An diesem Freitag startete der Vorverkauf der Dauerkarten für die gemeinsame Gartenschau von Baiersbronn und Freudenstadt. Und da bildeten sich in den jeweiligen Touristinformationen Warteschlangen.
„So, jetzt geht’s los“, schnaufte Freudenstadts Oberbürgermeister Adrian Sonder tatendurstig. Dass er das in der Touristinformation in Baiersbronn tat, war von hohem Symbolgehalt, denn er erstand dort die erste Dauerkarte für die gemeinsame Gartenschau von Freudenstadt und Baiersbronn im kommenden Jahr.
Baiersbronns Bürgermeister Michael Ruf verdoppelte diesen Symbolgehalt noch, indem er seine Eintrittskarte im Freudenstädter Touristbüro erstand. Damit begann in Baiersbronn am Rosenplatz, zugleich in Freudenstadt am Marktplatz und am Ruhestein im Nationalparkzentrum, der Dauerkarten-Vorverkauf für die Gartenschau, die vom 23. Mai bis zum 12. Oktober 2025 stattfindet.
Die Dauerkarte ist im Vorverkauf für 89 Euro zu erhalten, zehn Euro günstiger als beim regulären Verkauf. Auch der Online-Ticketshop ist seit diesem Freitag freigeschaltet.
Viele wollen Dauerkarten erwerben
Gleich am ersten Tag bildeten sich an den beiden Verkaufsstellen in Freudenstadt und Baiersbronn Warteschlangen von Menschen, die Karten erwerben wollten. Es sind personalisierte Karten mit Passfoto. Foto und Karten werden beim Kauf angefertigt. Das geht ganz schnell.
Zum Auftakt gab es am ersten Verkaufstag ein Versucherle von der frisch angeschnittenen „Tal X‘“-Torte, Laugenbrezeln in X-Form und anderes Gebäck mehr. Die Musik spielte dazu, und man konnte Lose für die Tombola ziehen, die stolze Gewinne verhieß.
Tortenanschnitt vor vielen Kameraobjektiven
Dem Anlass entsprechend stellten sich auch die Baiersbronner CDU-Landtagsabgeordnete Katrin Schindele, Gerhard Hugenschmidt von BW-Grün und Gartenschau-Geschäftsführerin Cornelia Möhrlen ein.
Tourismusdirektorin Christina Palma Diaz tat ihr Bestes, um vor vielen Kameraobjektiven dem Freudenstädter Schultes die erste Eintrittskarte im Scheckkarten-Format auszudrucken. Sie wurde in ein attraktives Pappe-X und eine Papiertasche gesteckt, so wie zunächst alle verkauften Karten, so lange eben der Papiervorrat reicht.
Im Gespräch mit unserer Redaktion freute sich Oberbürgermeister Sonder sichtlich über den Start in die heiße Phase der gemeinsamen Gartenschau, der er mit viel Freude und Optimismus entgegensehe.
Kommunen wachsen enger zusammen
Die Schau verspreche ein Highlight zu werden, von dem die ganze Region profitieren werde. Zum Besuch lade er herzlich ein. Sonder versprach: „Es wird sich lohnen.“ Und er versprach noch etwas: Freudenstadt und Baiersbronn seien sich durch die Gartenschau schon näher gekommen: „Das wird in Zukunft noch viel, viel enger.“
Auch Abgeordnete Katrin Schindele verspricht sich viel von der Gartenschau, für die sie gutes Wetter erhofft und gutes Essen versprach. Sie hatte einen ganz praktischen Tipp parat. Eine Dauerkarte für das 143-tägige Sommerfest in Baiersbronn und Freudenstadt mit mehr als 1000 Veranstaltungen sei ein willkommenes Weihnachtsgeschenk.