Der Traum von Marcel Schneider aus Alpirsbach ist das Schauspielern. Im nächsten Jahr ist er unter anderem in einem US-Kinofilm und im deutschen Reality-TV zu sehen.
„Schauspieler zu sein war eigentlich schon immer mein Traum.“ Auch wenn der Weg des 21-Jährigen aus Alpirsbach nicht gerade einfach war: Heute ist Marcel Schneider so nah an seinem Traum wie noch nie. Gleich zwei große Projekte werden im kommenden Jahr ausgestrahlt, und der Alpirsbacher durfte ein Teil davon sein.
Wie wird man eigentlich Schauspieler? Für den Alpirsbacher ist der Weg nicht geradlinig verlaufen. Nach seinem Schulabschluss war er erst einmal zur Grundausbildung bei der Bundeswehr, bevor er eine Berufsausbildung startete. Als er diese betriebsbedingt nicht beenden konnte, beschloss er, sich seinem eigentlichen Berufswunsch zuzuwenden: der Schauspielerei.
Seine ersten Rollen hatte Schneider als Komparse, doch schon dort ergaben sich die ersten Chancen für ihn. Bei einem Dreh für „Kika“ sollte er eigentlich nur im Hintergrund auftauchen. „Dann hieß es, ich soll doch eine Rolle sprechen“, erzählt er. Obwohl er sehr aufgeregt gewesen sei, nutzte er die Gelegenheit.
„Damit konnte ich zeigen, dass ich was kann“, erzählt der Alpirsbacher. „Ich wurde immer häufiger gebucht und konnte mich auf bessere Rollen bewerben.“
Sogar bei „Die Tribute von Panem“ zu sehen
Als Komparse oder in kleinen Nebenrollen hat Schneider unter anderem beim Film „Die Tribute von Panem“ sowie den Miniserien „Spuren“ und „Mein Traum – Meine Geschichte“ mitgewirkt. Über seine bisher größte Rolle darf der Schauspieler aber noch nicht sprechen – diese hat er in einem US-amerikanischen Actionfilm, der 2026 in den Kinos erscheinen wird. In dem Film, der in Deutschland und Norwegen gedreht wurde, wird es um Zeitreisen gehen, verrät er.
„Ich bin ein totaler Film-Nerd“, gibt Schneider zu. Durch seine verschiedenen Rollen hatte er bereits die Möglichkeit, viele internationale Schauspieler persönlich zu treffen. Auf seinem Instagram-Account posiert der 21-Jährige stolz mit dem Cast der US-amerikanischen Serie „The Rookie“ und Filmstars wie Josh Hutcherson, Sebastian Stan und Liv Tyler.
Doch nicht nur in internationalen Produktionen, auch im deutschen Fernsehen möchte der 21-Jährige Fuß fassen. Sein Debüt im Reality-TV hat Schneider in der Vox-Datingshow „First Dates – Ein Tisch für zwei“, dort hat er vor laufenden Kameras nach der großen Liebe gesucht.
So war der Dreh bei „First Dates“
„Das war etwas ganz Neues für mich“, erzählt er. Zum ersten Mal in seiner Karriere spielt Schneider keine Rolle, sondern darf beim Dreh ganz er selbst sein. „Auch wenn es immer wieder Gerüchte gibt, das im Reality-TV nach Drehbuch gedreht wird. Ich kann bestätigen, dass dem nicht so ist.“
Wie sein Date gelaufen ist und ob er seine große Liebe gefunden hat, das darf Schneider vor der TV-Ausstrahlung im kommenden Jahr noch nicht verraten. „Ich hoffe, dass die Zuschauer mich genauso erleben, wie ich bin“, sagt er. und ergänzt: „Authentisch, echt und voller Leidenschaft für Unterhaltung.“
Eine Sache verrät er aber dann doch: Der Dreh habe ihm Lust auf mehr Reality-TV gemacht. Die meisten Dating-Formate seien zwar nichts für ihn – er könne sich beispielsweise aber vorstellen, einmal bei der RTL-Show „Big Brother“ mitzumachen.
Auch wenn er für Drehs oft lange Wege auf sich nehmen muss – der aufstrebende Schauspieler bevorzugt das beschauliche Alpirsbach vor der großen Metropole. „Hier fühle ich mich einfach wohl, hier bin ich aufgewachsen“, sagt der 21-Jährige. Ein Jahr habe er in Köln gewohnt, dann habe es ihn wieder zurück in die Heimat gezogen. Der Grund: Freunde, Familie und „das Bier ist hier besser“, ergänzt er lachend.