Wer mit dem Zug von Freudenstadt aus nach Stuttgart fahren will, muss ab Montag höllisch aufpassen, um unterwegs nicht zu stranden. Was Reisende jetzt wissen müssen.
Auf dem Freudenstädter Zweig der Gäubahn kommt es zwischen Montag, 27. Oktober, und Freitag, 31. Oktober, zu massiven Zugausfällen. Der Grund ist eine Streckensperrung zwischen Schopfloch und Dornstetten wegen Arbeiten der Deutsche-Bahn-Tochter DB InfraGO.
Betroffen davon sind sowohl die Züge der AVG und der Deutschen Bahn. Laut den Pressemitteilungen beider Unternehmen und den Informationen im DB-Navigator wirkt sich die Sperrung wie folgt aus:
Die S-Bahnen der Linie S 8 entfallen komplett zwischen Freudenstadt und Bondorf. Die Regionalbahnen der Linie RE 14b entfallen zwischen Freudenstadt und Hochdorf.
Schienenersatzverkehr mit Bussen
Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Ein Teil dieser Busse deckt zwischen Freudenstadt und der Haltestelle Horb-Heiligenfeld alle Stationen der Bahnstrecke ab. Danach fährt der Bus allerdings weiter bis zum Hauptbahnhof Horb. Zusätzlich verkehren Expressbusse zwischen dem Hauptbahnhof Freudenstadt und dem Horber Hauptbahnhof.
Die Folge: Es besteht in Hochdorf kein Anschluss an den Schienenersatzverkehr. Für Reisende bedeutet das konkret: Wer von Stuttgart aus kommend über Hochdorf hinaus zum Beispiel nach Dornstetten oder Freudenstadt reisen will, sollte nicht den RE 14b nach Hochdorf nehmen. Der Freudenstädter Zweig der Gäubahn endet somit in einer Sackgasse.
Stattdessen müssen Reisende nach Freudenstadt auf den Horber Zweig der Gäubahn ausweichen, also mit dem RE 87 erst nach Horb fahren und dort in den Schienenersatzbus umsteigen. Das gleiche gilt auch in der Gegenrichtung.
Wer von Freudenstadt aus nach Stuttgart will, muss also den Schienenersatzbus nach Horb nehmen und dort in den RE 87 umsteigen. Reisende, die nach Stuttgart wollen, sollten daher auf keinen Fall in Heiligenfeld aussteigen. Denn von dort aus fahren während der Sperrung keine Züge nach Stuttgart.
Aufgrund der Komplexität der Zugausfälle und des Schienenersatzverkehrs sollten sich Reisende vor Fahrtantritt unbedingt vorab über die eigene Verbindung informieren unter www.bahn.de.