Der FC Holzhausen und FC Rottenburg haben in der bisherigen Saison zahlreiche enge Partien bestritten. Am Samstag treffen beide Verbandsligisten aufeinander.
FC Holzhausen – FC Rottenburg (Samstag, 14.30 Uhr). In der Verbandsliga geht es für den FC Holzhausen mit einem Heimspiel weiter. Zum 13. Ligaspiel empfängt die Mannschaft von Daniel Seemann den geografisch am nächsten gelegenen Konkurrenten: den FC Rottenburg.
Nur einer von 21 möglichen Punkten
Aktuell befindet sich der FCR rund um Cheftrainer Marc Mutschler in schwacher Verfassung – nach einem überragenden Start mit drei Siegen aus fünf Spielen holte der Aufsteiger aus den vergangenen sieben Partien lediglich einen Punkt.
Holzhausen hingegen könnte nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase mit drei sieglosen Begegnungen in Folge mit einem Sieg gegen Rottenburg den dritten Erfolg in Serie einfahren. Die Formkurve spricht also klar für die „Seemänner“. Davon will sich FCH-Coach Seemann jedoch nicht täuschen lassen: „Rottenburg hat eine eingespielte Mannschaft und gewisse Abläufe die sitzen. Die Ergebnisse waren bisher meistens knapp. Das zeigt, dass sie nicht weit weg von den Punkten sind.“
Gutes Gegenpressing ist der Schlüssel zum Sieg
Und tatsächlich: Rottenburg erzielte bei sechs seiner acht Niederlagen nur ein Tor weniger als der Gegner und fuhr neben dem 2:2 gegen den FSV Waiblingen auch einen knappen 1:0-Sieg gegen den VfB Heilbronn ein. Auch Holzhausen hat einige spannende Spiele hinter sich: Sieben der bisherigen zwölf Partien endeten entweder als Remis oder mit nur einem Tor Unterschied – so auch beim jüngsten 2:1-Sieg gegen den SV Fellbach.
„Der Schlüssel zum Sieg in Fellbach war unser gutes Gegenpressing, die Standards und die Lust zu gewinnen. Man hat von außen gespürt, dass die Mannschaft den Sieg unbedingt wollte“, resümiert Seemann den wichtigen Erfolg – insbesondere, weil sich der Spitzenreiter Young Boys Reutlingen und der Tabellenvierte TSV Berg parallel die Punkte gegenseitig wegnahmen.
Mit nur zehn Gegentoren stellt der zweitplatzierte Verbandsligist aus Holzhausen die sicherste Defensive der Verbandsliga. Darin sieht Trainer Daniel Seemann einen Grundpfeiler der eigenen Spielidee: „Das ist die Basis für den Erfolg und da ist aktuell jeder bereit, seinen Beitrag zu leisten. Unsere Offensivleute arbeiten genauso gut gegen den Ball wie unsere Defensivspieler. “
Mehr Torgefahr in der Defensive nötig
Dennoch sieht der 33-jährige Cheftrainer auch noch etwas Verbesserungspotenzial: „Der nächste Schritt ist, dass unsere Defensivspieler noch mehr Torgefahr ausstrahlen, damit wir die Treffer auf mehrere Schultern verteilen können.“
Das könnte vor allem wichtig werden, da es im Sulzer Stadtteil derzeit einige Ausfälle zu verkraften gibt. Henry Seeger fällt weiterhin mit einer Achillessehnenentzündung aus. Auch Carlos Antonio Konz, Tim Zölle und Lars Czerwonka werden den „Seemännern“ gegen Rottenburg fehlen.