Taxi Bösinger aus Villingen-Schwenningen steckt in der Krise: Das Taxiunternehmen hat Insolvenz angemeldet – und kämpft nun um die Zukunft des Betriebs.
Beim Transportunternehmen Taxi Bösinger in Villingen-Schwenningen beginnt der Sanierungsprozess. Trotz Insolvenzantrag setze das Unternehmen den Geschäftsbetrieb bis auf Weiteres uneingeschränkt fort. Das schreibt die zuständige Kanzlei Gerloff Liebler Rechtsanwälte in einer Mitteilung. Transportbestellungen werden demnach ohne Abstriche angenommen und wie bisher auch zuverlässig abgearbeitet.
Alleininhaberin Eva Olga Demeter hatte in dieser Woche beim zuständigen Amtsgericht Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, nachdem sich die wirtschaftliche Situation des Betriebs aufgrund der schwachen gesamtwirtschaftlichen Lage verschlechtert hatte, heißt es in der Mitteilung.
Das Gericht ordnete die vorläufige Insolvenz an und bestellte den Sanierer Christian Stoffler von der Kanzlei Gerloff Liebler Rechtsanwälte zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Dieser wird in den kommenden Wochen Möglichkeiten ausloten, wie der Geschäftsbetrieb dauerhaft fortgeführt werden kann.
Tragfähiges Zukunftskonzept
Taxi Bösinger biete laut Mitteilung in Villingen-Schwenningen und Umgebung mit 20 Fahrzeugen und rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein breites Spektrum von Fahrservices an, das von Krankentransporten, Dialysefahrten, Kurier- und Shuttlediensten bis zu normalen Taxifahrten reicht.
Christian Stoffler betont: „Wir wollen die vorläufige Insolvenz nutzen, um ein tragfähiges Zukunftskonzept für Taxi Bösinger zu erarbeiten. Was dem Betrieb derzeit am meisten hilft, ist die Treue seiner Kunden. Jede Bestellung, die eingeht, wird mit der gewohnten Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit bedient werden wie bisher auch.“