Nachhaltigkeit steht bei der Firma Knauf im Mittelpunkt der Zukunftspläne. Diese stellte der Werkleiter Mark Aretz im Ortschaftsrat Lauffen vor.
Ein klares Bekenntnis zum Standort und massive Schritte in Richtung Nachhaltigkeit standen im Mittelpunkt des Berichts von Mark Aretz im Lauffener Ortschaftsrat. Der Werkleiter der Firma Knauf informierte über die jüngsten Investitionen und die strategische Ausrichtung des Werks.
Energie sei der größte Faktor beim Betrieb des Gipswerks, betonte Aretz. Um hier zukunftsfähig zu bleiben, habe das Unternehmen umfangreich in die Modernisierung der Anlagen investiert. Herzstück der Neuerungen ist ein effektiver „Niedrig-Energie-Trockner“, der durch eine neue, sehr leistungsstarke Groß-Wärmepumpe ergänzt wurde.
Die Dimension dieser Maßnahmen zeigt sich in den Ergebnissen: Durch die Aufrüstung soll der Energieverbrauch für den gesamten Produktionsablauf im Werk um rund 16 Prozent gesenkt werden. Doch nicht nur bei der Einsparung, auch bei der Herkunft der Energie blickt Knauf in die Zukunft. Aretz skizzierte eine mögliche Kooperation, die lokal erzeugten, grünen Strom direkt in die Produktion leiten könnte.
Solarfeld „Primholz“ im Fokus
Im Fokus steht dabei das von der Bürgerenergie und der Gemeinde Deißlingen auf den Weg gebrachte Solarfeld „Primholz“. Die Überlegungen seitens Knauf gehen dahin, den gesamten dort produzierten Solarstrom abzunehmen. Dies wäre ein entscheidender Schritt, um durch die Nutzung regionaler, erneuerbarer Energien weitere CO₂-Einsparungen zu realisieren.
Um sich ein eigenes Bild von den Modernisierungsmaßnahmen zu machen, sprach Mark Aretz eine Einladung an den Ortschaftsrat sowie den Gemeinderat aus, die neuen Anlagen direkt vor Ort zu besichtigen.