Bei dem Unfall ist ein Mensch verletzt worden. Foto: Jannik Nölke

Bei einem Verkehrsunfall in Straßberg entstand erheblicher Sachschaden. Eine Person musste von der Feuerwehr befreit werden.

Ein Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Pkw hat am Freitagnachmittag einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Insgesamt waren rund 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Straßberg und Winterlingen im Einsatz.

 

Nach ersten Erkenntnissen befuhr der Lkw die Ebinger Straße von der B463 bei der Firma Teufel herkommend in Richtung Ortsmitte, während der beteiligte Pkw mutmaßlich aus dem Ort heraus unterwegs war und aus der Burgstraße auf die Ebinger Straße einbiegen wollte. Im Kreuzungsbereich der beiden Straßen kam es aus bislang ungeklärter Ursache zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich die Lage zunächst unübersichtlich dar: Der Fahrer des Pkw befand sich laut Kommandant Tobias Kanz noch im Fahrzeug und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Hierzu wurde eine sogenannte „große Seitenöffnung“ geschaffen. Der Mann war zwar eingeschlossen, jedoch nicht eingeklemmt. Nach der technischen Rettung wurde er vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Lkw-Fahrerin unter Schock

Die Fahrerin des Lastwagens stand unter Schock und wurde ebenfalls vom Deutschen Roten Kreuz medizinisch betreut. Besondere Aufmerksamkeit galt dem beteiligten Hybridfahrzeug. Die Einsatzkräfte überprüften die Batterie anhand entsprechender Rettungsdatenblätter. Diese blieb unbeschädigt, wurde jedoch vorsorglich abgeklemmt. Der Brandschutz wurde während des gesamten Einsatzes sichergestellt.

Der Pkw war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Ob der Lastwagen noch fahrbereit ist, konnte noch nicht geprüft werden. Zur genauen Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Straße voll gesperrt

Während der Unfallaufnahme war die Kreuzung voll gesperrt. Ein Einfahren nach Straßberg von der B463 kommend war daher quasi unmöglich. Ein altbekanntes Gesicht verschaffte sich außerdem ein Bild über die Lage: Der ehemalige Kreisbrandmeister Stefan Herrmann war zufällig mit seinem Dienstfahrzeug der Feuerwehr Reutlingen vorbeigefahren und erkundigte sich nach dem Geschehen. Auch sein Nachfolger Sven Röger war vor Ort.

Wie der Straßberger Kommandant Tobias Kanz berichtet, war dies der erste Unfall in diesem Jahr in Straßberg, zu dem die Feuerwehr ausrücken musste. Das sei verhältnismäßig ruhig, im Vergleich zu den Vorjahren.