Zu einem spektakulären Unfall kam es am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr auf der Hub in Tennenbronn.
In Tennenbronn war gegen 14.30 Uhr eine Firma mit Lastwagen mit Arbeitsbühne damit beschäftigt, alte Niederspannungsstrommasten auszutauschen. Allerdings lief das Ganze nicht so wie geplant. Nachdem die Arbeiten abgeschlossen waren, versuchte ein 35-jähriger Mitarbeiter der Netzausbaufirma mit dem Lastwagen einen Abhang hinaufzufahren. Dabei verlor er aufgrund der Glätte die Kontrolle über seinen MAN.
Der Lastwagen kam ins Rutschen und kippte etwa 150 Meter den Abhang hinunter, der immer steiler wurde. Beim starken Aufprall kippte das 18 Tonnen schwere Fahrzeug um. Der Fahrer blieb wie durch ein Wunder unverletzt.
„Er konnte selbst aussteigen, ihm ist nichts passiert“, sagte Stadtbrandmeister Patrick Wöhrle wenige Minuten nach dem Unfall vor Ort.
Dabei liefen Hydrauliköl und Diesel aus. Die Feuerwehr Tennenbronn unter der Leitung von Kommandant Emanuel Reuss war auf der Hub sofort zur Stelle, da ein Ölunfall gemeldet worden war. Hinzugezogen wurde auch der Rüstwagen und ein Transportfahrzeug der Feuerwehr Schramberg. Die Feuerwehr errichtete zwei Ölsperren – eine direkt unterhalb der Unfallstelle und eine zweite kurz vor der Einmündung der Mühlenstraße auf die Hauptstraße im Bereich des ehemaligen Gasthauses Schützen.
Auch ein Vertreter des Umweltamtes war vor Ort, um die Schäden zu begutachten und die Maßnahmen zu koordinieren. Hier musste besonders sensibel vorgegangen werden, da sich im dortigen Bereich ein Quellgebiet befindet.
Für die umfangreichen Bergungsmaßnahmen eines Abschleppunternehmens sperrte die Polizei die Straße "Hub" bis etwa 21.15 Uhr. Der Sachschaden am Lastwagen beläuft sich auf etwa 60.000 Euro.