Die Stadt treibt die Umgestaltung der Basler Straße im Bereich zwischen Hammerstraße und Dammstraße voran.
Der Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) hat am Donnerstagabend über den aktuellen Sachstand informiert. Ziel des Projekts sei es, den südlichen Stadteingang aufzuwerten, die Verkehrssicherheit zu verbessern und den Straßenraum klimaangepasst zu gestalten, teilt die Stadt Lörrach mit.
Erste Vorarbeiten laufen bereits: Im Dezember 2025 wurde die Bordsteinkante auf der Westseite der Straße eingemessen, die künftig die neue Aufteilung des Straßenraums markiert. Seit Februar 2026 werden durch die Badenova Netze zudem im Bereich der Hammerstraße und des Zollübergangs Wasserleitungen neu verlegt.
Die Aufenthaltsqualität soll erhöht werden
Im Frühjahr 2026 beginnt die Sanierung der Fahrbahn. Dabei wird der Fahrbahnbelag erneuert und die Straße mit beidseitigen Fahrradstreifen neu markiert. Im Anschluss wird der westliche Geh- und Aufenthaltsbereich neu gestaltet. Geplant sind Grünflächen, Sitzmöglichkeiten, Fahrradabstellanlagen sowie die Pflanzung von 21 neuen Bäumen. Zudem wird der Straßenraum barrierefrei gestaltet und entsiegelt, um Regenwasser besser aufnehmen zu können. Die Bauarbeiten hierfür sollen von August bis Ende 2026 stattfinden.
Das Projekt wird laut Mitteilung zu rund 80 Prozent durch Fördermittel unterstützt, unter anderem aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ sowie dem Agglomerationsprogramm Basel. Bei Gesamtkosten von rund 1,17 Millionen Euro liegt der Eigenanteil der Stadt bei etwa 219 000 Euro. „Mit der Umgestaltung schaffen wir einen attraktiven und klimafreundlichen Stadteingang mit vielen neuen Bäumen. Gleichzeitig verbessern wir die Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr und erhöhen die Aufenthaltsqualität entlang der Basler Straße“, sagt Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić.
Die Maßnahme ist Teil des grenzüberschreitenden Projekts „Am Zoll Lörrach / Riehen“. Sie soll auch Impulse für die weitere Entwicklung im Umfeld der Basler Straße geben, etwa für das geplante „Quartier am Zoll“.