Ein 31-Jähriger wird in Deutschland aufgrund zehn, teils verschiedener, mutmaßlicher Delikte gesucht. Die Schweizer Behörden haben ihn jetzt nach Weil am Rhein überstellt.
Die Schweiz hat einen in Deutschland in zehn Fällen gesuchten Mann an die Bundespolizei überstellt. Dem Gesuchten wird in Deutschland der besonders schwere Fall des Diebstahls vorgeworfen. Der Mann sitzt jetzt in Untersuchungshaft, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei.
Mehrere Diebstähle
Dem 31-jährigen algerischen Staatsangehörigen wird vorgeworfen, im Jahr 2024 mehre Diebstähle begangen zu haben. Danach soll er sich ins Ausland abgesetzt haben, weswegen ein Amtsgericht einen Untersuchungshaftbefehl erließ.
Zehn Staatsanwaltschaften suchen ihn
Des Weiteren werden ihm weitere Straftaten wie der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, ein Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen sowie weiterer Diebstahlsdelikte vorgeworfen, weswegen von neun weiteren Staatsanwaltschaften Ersuchen zur Aufenthaltsermittlung vorlagen.
Einlieferung in Justizvollzugsanstalt
Am Donnerstag erfolgte die Überstellung am Autobahnübergang Weil am Rhein. Die Bundespolizei nahm den Gesuchten fest und führte ihn einem Haftrichter vor. Daraufhin erfolgte die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt. Dort wartet er auf seine Verhandlung.