Der engagierte und beliebte Gastronom Reiner Hopf aus Schonach ist verstorben. Auch im Vereinsleben war er aktiv.
Bereits am 17. April 2026 verstarb der Schonacher Reiner Hopf im Alter von nur 65 Jahren. Mit ihm verliert die Gemeinde eine weithin bekannte Persönlichkeit, die über Jahrzehnte das örtliche Leben mitprägte.
Geboren am 5. Dezember 1960 in Schonach, wuchs Reiner Hopf in seiner Heimatgemeinde auf. Nach dem Besuch der Grundschule wechselte er auf das Gymnasium in Triberg. Im Anschluss begann er eine Ausbildung an der Feintechnikerschule in Schwenningen, entschied sich jedoch für einen anderen beruflichen Weg und wurde Lkw-Fahrer. Viele Jahre war er auf den Straßen Europas unterwegs – häufig zwischen Singen und Hamburg, aber auch mit Zielen im Ausland, etwa in England. Seine eigentliche Berufung fand Hopf jedoch im Gastgewerbe. Am 1. Dezember 1990 eröffnete er in den ehemaligen Räumen des elterlichen Schmuckgeschäfts das „Bierstüble zum Uhrenträger“, das schnell weit über Schonach hinaus unter dem Namen „Hopf“ bekannt wurde. Als Wirt war er eine Institution: offen, herzlich und stets gesprächsbereit. Seine Kneipe wurde zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische wie auch für Kurgäste.
Kneipe schließt 2025
Kein Besucher, der ein schlechtes Wort über die Kneipe oder den bärtigen, markanten Wirt verlor – im Gegenteil. Umso größer dann die Trauer als die Kneipe im Frühjahr 2025 schloss. Neben gesundheitlichen Gründen spiegelte sie auch den Wandel der Ausgehkultur wider, insbesondere bei jüngeren Generationen.
Auch im Vereinsleben war Reiner Hopf engagiert. Als leidenschaftlicher Motorradfahrer gehörte er 1979 zu den Gründungsmitgliedern des MRC Lauben. Und auch sonst unterstützte Hopf das Vereinsleben in Schonach, war immer bereit, Spenden für die Tombolas und Verlosungen zu geben. Um den Verstorbenen trauern seine Eltern, seine beiden Kinder mit ihren Partnern sowie zwei Enkelkinder. Die Beerdigung fand am 29. April statt.