Der Tourismusverein Kleines Wiesental ist wieder zurück. An seiner Hauptversammlung vergangenen Dienstag berichtete der Vorstand über die vergangenen und zukünftigen Projekte.
Im Verein sei es seit der vorherigen Hauptversammlung im März 2023 ruhig geworden. Das Mammutprojekt „Sagenweg“ hatte viel Kraft gekostet, die Energie war erstmal raus, wie der Vorsitzende Hubert Pohl berichtete. Doch auch auf „Sparflamme“ fanden Sitzungen statt, seit vergangenem Jahr ist der rund vierzig Mitglieder zählende Verein wieder aktiver.
Rückblick
2023 und 2024 standen keine größeren Projekte auf der Agenda, was nicht heißt, dass der Verein untätig war. Schriftführerin Dorothea Giesin berichtete über die Vorstandssitzungen und die besprochenen Themen. Die Umsetzung der geplanten Ortseingangstafeln wurde vorangetrieben sowie auch die Schilder für den Alemannisch-Pfad „alemannisch gschwätzt“ wurden weiter betreut.
„Es war eine Durststrecke“, stellte Pohl fest. Aber die Pause tat dem Verein gut, um neue Kraft zu sammeln. Mit neuer Energie und der Unterstützung insbesondere der Familien Dreher-Graf und Scholz fand im Juni 2025 das Sommerfeuer statt. Mit musikalischer Unterhaltung von Ben Meech und Jasmin Müller und einem Zauberprogramm von Sonja Dreher war das Fest im Ortssteil Sallneck gut besucht.
Die zweite Veranstaltung im Jahr 2025 war im August die Beteiligung am Kinderferienprogramm der Gemeinde. Zum Thema „Sagen, Geschichten, Fake News“ wurde mit Hilfe von Dorothea Giesin und Familie Scholz auf dem Sagenweg gewandert. Sprachen-Raten, Pantomime und andere Spiele sorgten unterwegs für gute Stimmung, auf dem Spielplatz Wies wurde zum Abschluss gegrillt. Zuvor mussten die Kinder sich im Dorfladen Wies eindecken, auch mit einem Einkaufsspiel nach der Art „Tabu“. Bestimmte Wörter durften die Kinder nicht verwenden, sondern nur das Gewünschte umschreiben. Das Gelächter war groß und auch die Organisatoren hatten jede Menge Spaß.
Ausblick
Hubert Pohl skizzierte auch die künftigen Projekte für das Jahr 2026. Die Gastgebertafeln auf den aktuellsten Stand zu bringen ist ein Hauptziel des Vereins, wie auch die Wiederholung des Sommerfeuer am 27. Juni 2026 und die erneute Beteiligung am Kinderferienprogramm.
Das lang gewünschte Projekt Ortstafeln soll auch umgesetzt werden. Die Gemeinde Kleines Wiesental unterstützt den Wunsch des Vereins, die an sieben Eingangsstraßen des Kleinen Wiesentals aufgestellt werden sollen. Dafür hat die Gemeinde Kleines Wiesental 10 000 Euro im Haushalt eingestellt.
Wahlen
Kassiererin Judith Roser und der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Grether stellten ihr Amt zur Verfügung, werden dem Verein aber auch künftig als Beisitzer zur Verfügung stehen. Christian Vollmer, Ortsvorsteher Wies, leitete die Wahl.
Thomas Scholz aus Eichholz wird Jürgen Grether beerben, Franz Mühlhans aus Wieslet wird das Amt des Kassierers übernehmen. In ihren Ämtern bestätigt wurden Hubert Pohl als Vorsitzender und Dorothea Giesin als Schriftführern.
Idealerweise gibt es aus jedem Ortsteil einen Beisitzer, so dass das Kleine Wiesental vertreten ist und die Beisitzer als Sprachrohr funktionieren. Der Tourismusverein ist dem Ziel sehr nah, nur Elbenschwand und Raich sind noch weiße Flecken auf der Karte. Momentan sind Rainer Weis (Wieslet), Judith Roser (Bürchau), Remkow Brouwer und Karin Wohlschlegel (Wies), Jürgen Grether (Tegernau), Tina Dreher-Graf (Sallneck) und Werner Schwald (Neuenweg) Beisitzer der verschiedenen Ortsteile. „Die beratende Funktion ist Gold für uns“, bekräftigte Pohl den Stellenwert der Beisitzer.
Generell appelliert Pohl: „Wir sind offen“. Er freue sich immer über neue Ideen und Anregungen und bittet um „ungehemmte“ Kontaktaufnahme.