Die Helfer vor Ort im Einsatz - für das Opfer kam jede Hilfe zu spät. Foto: Einsatz-Report 24

Furchtbare Szenen haben sich am ersten Weihnachtsfeiertag auf der Autobahn bei Achern abgespielt. Offenbar verursachte ein Autofahrer zunächst einen Unfall, bevor er selbst von einem Wagen erfasst und getötet wurde.

Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei am frühen Donnerstagabend einen schweren Verkehrsunfall auf der A5. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei spielte sich zwischen den Anschlussstellen Appenweier und Achern ein regelrechtes Drama ab.

 

Demnach überholte ein 49-jähriger Mercedes-Fahrer einen Lastwagen und bremste unmittelbar darauf so stark ab, dass der Lkw auf das Auto auffuhr.

Auto auf dem Standstreifen abgestellt

Danach stellte der mutmaßliche Unfallverursacher seinen Wagen auf dem Standstreifen ab und betrat aus bislang völlig ungeklärten Gründen die Fahrbahn. Dort wurde er wo er von einem heranfahrenden Renault eines 65-Jährigen erfasst wurde.

Retter können nur noch den Tod feststellen

Herbeigeeilte Rettungskräfte leisteten laut Polizei sofort Erste Hilfe, reanimierten den Mann, konnten aber nichts mehr für ihn tun: Der 49-Jährige war bei dem Zusammenstoß gestorben. Der Renault-Fahrer erlitt einen Schock.

Langer Stau ist die Folge

Die Autobahn wurde in Richtung Norden für die Unfallaufnahme und die  Räumungsarbeiten vollständig gesperrt, der Verkehr an der Anschlussstelle Appenweier ausgeleitet. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Verkehrsunfalldienst ermittelt

Angaben zur Höhe des Schaden konnte die Polizei zunächst noch nicht machen. Der Verkehrsunfalldienst Baden-Baden hat die Ermittlungen übernommen.