Ein sicherer Verbleib tut Not: Kommissarin Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher, r.) hat da so eine Idee, wo sie Moya Alemu (Nambitha Ben-Mazwi) und Yaro Alemu (André Nkot Olinga) für ein paar Nächte unterbringen kann. Foto: SRF/Pascal Mora

Wir haben gesehen: Den Schweizer „Tatort“ mit den Kommissarinnen Tessa Ott (Carol Schuler) und Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher).

Was taugt „Könige der Nacht “? Der Schweizer „Tatort“ im Schnellcheck.

 

Die Handlung in zwei Sätzen

Der Callboy Ruben (Yves Weckemann) wird Opfer des im Drogenwahn mordenden Polizeianwärters Justus Reynier (Basil Eidenbenz). Die Fahrradkurierin Moya Alemu (Nambitha Ben-Mazwi) wird indirekt Zeugin des Mordes, scheut sich aber als illegal in der Schweiz lebender Flüchtling die Tat und die Beseitigung der Leiche anzuzeigen.

Zahl der Leichen

2

Elende Königskinder

Wenn wundert es, wenn ein US-Präsident dem Größenwahn anheimfällt und sich als Alleinherrscher wähnt, dass auch durchgeknallte Schweizer Kokser sich als „Könige der Nacht“ fühlen, Mord inbegriffen.

Best Boy

Die Kommissarinnen Tessa Ott (Carol Schuler) und Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) machen einen guten Job und schalten schnell, doch was wären sie ohne die Unterstützung ihres Hightech-Ermittlers Noah Löwenherz (Aaron Arens). Da sich dessen Vertretung als Killer entpuppt hat, bleibt zu hoffen, dass Löwenherz sein Sabbatical verschieben muss.

Märchenhafte Züge

Weil so ein TV-Krimi eben Fiction ist, dürfen die Ermittlerinnen Moya Alemu und ihren kleinen Begleiter am Ende gern beim Untertauchen in der Schweiz zur Hand gehen.

Unser Fazit

Solider Krimi mit etlichen Irrungen und Wirrungen

Spannung

Note 2;

Anspruch

Note 2