Die TSG Balingen I jubelt: Im Finale setzte man sich gegen die eigene U23 mit 6:3 nach Verlängerung durch. Foto: Kara

Die TSG Balingen I und II ballern im Indoor-Cup-Endspiel um die Wette, am Ende siegt die 1. Mannschaft 6:3. Bezirksligist SV Dotternhausen überzeugt auf ganzer Linie und wird Dritter.

TSG Balingen I gegen TSG Balingen II – wie zuletzt 2022 gab es beim Sparkassen-Indoor-Cup ein vereinsinternes Endspiel. Den Siegerpokal in die Höhe reckte schließlich das Regionalliga-Team, welches sich mit 6:3 nach Verlängerung durchsetzte.

 

In einer Partie mit etlichen herrlichen Toren, unter anderem von Ivo Colic und Silas Bader, hatte Dustin Fritz die U23 mit dem 3:3 kurz vor Schluss in die Verlängerung gebrachte. Dort hatte die 1. Mannschaft den längeren Atem und legte drei Tore nach. Fabian Fecker, der Cheftrainer Murat Isik vertrat, analysierte: „Ich war sehr zufrieden. Wir hatten gute Jungs dabei und haben viel Intensität gezeigt. Gegen die Eigenen zu spielen ist immer etwas Spezielles. Ich denke wir haben in der Verlängerung verdient gewonnen.“

Jede Menge Tore

Die Mannschaft hatte sich im Halbfinale gegen die positive Überraschung des Turniers mit 6:2 durchgesetzt. Gemeint ist Bezirksligist SV Dotternhausen, der fantastischen Hallenfußball zeigte, sich in der Gruppe sowohl gegen die TSG Balingen II (3:2) als auch den FC 07 Albstadt (6:0) behauptete und im Viertelfinale auch der jungen Empfinger Mannschaft beim 3:1 keine Chance ließ.

Marc Wissmann, der sich selbst in bester Torlaune zeigte, meinte: „Es waren drei harte Tage für uns. Wir haben sehr überlegt gespielt und hatten viel Ballbesitz. Balingen I ist der verdiente Sieger, da hätten wir viel Glück gebraucht, aber wir haben uns unter dem Strich sehr, sehr gut präsentiert.“

Keine Titelverteidigung

Kurz zuvor hatte seine Mannschaft den Titelverteidiger FC Holzhausen verdient mit 5:3 geschlagen und sich den 3. Platz gesichert. Ohne den verletzten Janik Michel schwächte sich der Verbandsligist sowohl gegen Dotternhausen als auch im Halbfinale gegen die Balinger U23 mit einer Zeitstrafe selbst und kassierte in dieser Phase jeweils Gegentreffer.

Gegen das Team von Philipp Wolf kam man nach 0:3-Rückstand zwar noch auf 2:3 heran, mehr war aber trotz guter Chancen nicht mehr drin.

Skoda trifft entscheidend

Extrem intensiv war das vorangegangen Viertelfinale des Teams gegen die Balinger U19. Das Team von Mehmet Akbaba hatte am Samstag das „Kleine Turnier“ gewonnen und spielte auch am Sonntag mutig und selbstbewusst auf. Zwei Mal konnte man die Führungen des FCH ausgleichen, ein abgefälschter Schuss von Torspieler Lysander Skoda brachte kurz vor Schluss die Entscheidung.

Frommern und Straßberg im Viertelfinale

Erwähnenswert war auch der Auftritt des TSV Frommern, welcher mit einem 5:4 im letzten Gruppenspiel den Landesligisten SSC Tübingen eliminierte. Lukas Foelsch und Co. waren beim 0:6 im Viertelfinale gegen die TSG I dann aber chancenlos. Knapper verabschiedete sich mit dem TSV Straßberg ein weiterer Bezirksligist im Viertelfinale, gegen die U23 der TSG hieß es 3:4.

Deren Coach Philipp Wolf bilanzierte: „Über den Turnierverlauf bin ich zufrieden mit der Mannschaft. Mit ein bisschen Glück hätten wir das Finale ziehen können, aber man sieht einfach die Qualität der Einzelspieler.“