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SEK-Einsatz wegen Radarfalle Polizei stürmt zwei Gebäude in Albstadt

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Die Einsatzkräfte waren am Abend noch immer vor Ort. Foto: Nölke

Albstadt-Ebingen - Die Polizei sowie das Sondereinsatzkommando haben am Donnerstagnachmittag ein Haus in Albstadt-Ebingen gestürmt und damit für viel Aufmerksamkeit gesorgt.

Unzählige Polizeibeamte waren an dem Großeinsatz am unteren Abschnitt der Bitzer Steige beteiligt. Gegen 13.30 Uhr alarmierte ein Mitarbeiter des Gemeindevollzugsdienstes die Polizei. Der Grund: Ein Mann habe ihn beim Aufbauen einer mobilen Geschwindigkeitsmessanlage zuerst angepöbelt und anschließend mit einer - augenscheinlich echten - Waffe bedroht. Außerdem soll der Täter mehrfach auf den Messwagen eingeschlagen haben, bevor er flüchtete.

Unterer Abschnitt der Steige komplett gesperrt

Nach Zeugenhinweisen wurden das nahegelegene, ehemalige Fabrikgebäude der Firma Scherer sowie ein Wohngebäude in der Bitzer Steige von Polizeibeamten umstellt. Da die Polizei mit einem Großaufgebot anrückte - unter anderem war auch das SEK aus Göppingen vor Ort - blieb das Geschehen nicht lange unbemerkt. Schnell wurden unzählige Schaulustige auf den Einsatz aufmarksam und verbreiteten auch in den sozialen Netzwerken erste Bilder. Um die "Gefahrenlage" schnell in den Griff zu bekommen, wurde der komplette Straßenabschnitt für Fußgänger und Fahrzeuge jeglicher Art gesperrt.

Erst nachdem den Einsatzkräften vor Ort eine richterliche Anordnung vorlag, durchsuchten die Spezialkräfte das leerstehende Fabrikgebäude und zwei Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus. Während sich ein erster Tatverdacht gegen einen vorübergehend festgenommenen Bewohner nicht bestätigte, erhärtete sich der Verdacht gegen den 34-jährigen Bewohner einer anderen Wohnung, der laut Polizei bereits in der Vergangenheit polizeilich in Erscheinung getreten ist. Er wurde vorläufig festgenommen, da bei ihm auch eine Schreckschusswaffe gefunden wurde.

Keine Schüsse, keine Morddrohung

Als die Einsatzkräfte das Gebäude betreten hatten, waren schnell Gerüchte kursiert, dass mehrere Schüsse gefallen seien. Dem sei, so die Aussage eines Polizisten vor Ort, jedoch nicht so gewesen. Auch die Gerüchte einer Geiselnahme oder einer möglichen Morddrohung, wie sie beispielsweise auf Facebook verbreitet wurden, seien falsch.

Gegen 19.15 Uhr war der Einsatz beendet und die Bewohner der Bitzer Steige, von denen bereits unzählige am Absperrband auf den wohlverdienten Feierabend Zuhause warteten, durften wieder zurück in ihre Wohnungen.

Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen übernommen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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