Die Fahrerin des Volkswagens wurde schwer verletzt. Die beiden Kinder, die mit im Fahrzeug saßen, wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht Foto: Beyer

Zwei Autos sind am Sonntagnachmittag zwischen den Baiersbronner Teilorten Klosterreichenbach und Heselbach frontal zusammengestoßen. Mehrere Menschen wurden verletzt, darunter auch Kinder. Die B 462 musste mehrere Stunden gesperrt werden.

Gleich zwei Rettungshubschrauber steuerten am Sonntagnachmittag eine Wiese nahe dem Ortsausgang von Klosterreichenbach an. Grund war ein Unfall auf der B 462, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden.

 

Laut Polizeiangaben kam es gegen 16 Uhr zu dem Unfall, als eine 39-jährige VW-Fahrerin mit ihrem Auto von Röt kommend in Richtung Klosterreichenbach fuhr und kurz vor dem Ortseingang auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort stießt sie frontal mit einem entgegenkommenden BMW zusammen.

Der Fahrer 18-jährige Fahrer des BMW und die VW-Fahrerin wurden laut Angaben der Polizei bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Anschließend wurden sie mit den Rettungshubschraubern ins Krankenhaus gebracht.

Zwei Kinder, die mit der Frau im Volkswagen saßen, sowie der Beifahrer des 18-Jährigen wurden laut Angaben der Polizei leicht verletzt. Mit dem Rettungswagen wurden sie ins nächste Krankenhaus gebracht. Laut Schätzungen der Polizei entstand zudem ein Sachschaden in Höhe von circa 50 000 Euro.

Der Fahrer des BMW wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Foto: Feuerwehr

Die Feuerwehr war laut eigenen Angaben mit fünf Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften der Abteilungen Baiersbronn und Klosterreichenbach vor Ort. Geleitet wurde der Einsatz von Feuerwehrkommandant Martin Frey. Der Rettungsdienst war neben den zwei Rettungshubschraubern mit acht Fahrzeugen im Einsatz.

Die B 462 musste während der Rettungsarbeiten voll gesperrt werden. Derzeit (Stand 18.30 Uhr) dauert sie Sperrung noch an, da die Unfallstelle noch von einem Gutachter untersucht werden muss. Anschließend müssen die Fahrzeuge abgeschleppt und die Fahrbahn gereinigt werden.

Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Foto: Beyer

Wie lange die Aufräumarbeiten andauern werden, ist unklar. Laut einer Polizeisprecherin könnte es sein, dass die Straße noch mehrere Stunden gesperrt bleibt.