Bis 15 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit führen die Wild Wings bei den Löwen. Um einen starken Joacim Eriksson zeigen die Gäste eine starke Leistung.
Die Wild Wings haben am Sonntagabend in der DEL in Frankfurt nach einer sehr guten Leistung mit 2:1 nach Verlängerung gewonnen. Entscheidender Torschütze war – wie am Donnerstag gegen Iserlohn – in der Overtime erneut Zach Senyshyn.
Der Matchwinner freute sich: „Wir haben uns heute für eine gute Leistung belohnt. Das war zuletzt nicht immer so.“
Die Personalien
Wild-Wings-Coach Steve Walker hatte exakt den Reihen vertraut, die am Freitag mit 2:1 daheim Iserlohn nach Verlängerung geschlagen hatten.
Bei den Frankfurtern stand nicht der Ex-Schwenninger Cody Brenner im Tor, sondern Juho Olkinouora. Die Löwen hatten zuletzt drei Niederlagen in Folge kassiert.
Das erste Drittel
Die Schwenninger erwischten einen Auftakt nach Maß. Nach nur 83 Sekunden traf Matt Puempel im Nachschuss zum 1:0 für die Wild Wings – vorzüglich beim Konter bedient von Zach Senyshyn.
Die Gäste vom Neckarursprung zeigten sich im ersten Drittel sehr präsent und wach, gingen im Umschaltspiel nach vorne ein hohes Tempo.
Richtig brenzlig wurde es für Schwenningens Keeper Joacim Eriksson erstmals in der 15. Minute, als er zwei Schüsse in Serie von Dominik Bokk und Co. abwehren musste. Mit einer verdienten 1:0 für die Wild Wings ging es in die erste Drittelspause.
Schwenningens Torschütze Matt Puempel freute sich über den erfolgreichen Start: „Wir sind gut drin im Spiel. Es ist wichtig, dass wir gegen offensiv ausgerichtete Mannschaften wie Frankfurt ein gutes Umschaltspiel haben.“
Das zweite Drittel
Im Mittelabschnitt zeichnete sich zunächst weiter Joacim Eriksson aus mit starken Reaktionen bei den Chancen der Frankfurter Maksim Matushkin, Markus Lauridsen und Carter Rowney. Schwenningen verteidigte gut, vor allem im Penalty-killing und hätte bei Möglichkeiten von Daniel Neumann und Mirko Höfflin nach 32 Minuten mit 2:0 führen können. Am Ende vom zweiten Drittel führten die Wild Wings weiter mit 1:0.
Das letzte Drittel
Hart umkämpft war der Schlussabschnitt. Carter Rowney hatte Pech mit einem Pfostenschuss gegen den großartigen Joacim Eriksson. Die Löwen verzettelten sich nun in zu viele Strafen: Reid Mac Neill kassierte (46) eine Spieldauerstrafe. Alles lief für Schwenningen und in Richtung ersten Saisondreier. Doch megabitter: 15 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit „stöpselte“ Löwen-Angreifer Dominik Bokk die Scheibe zum 1:1 über die Linie.
Für die Wild Wings ging es in die schon fünfte Verlängerung! in dieser noch jungen Saison. Doch nur 42 Sekunden waren in der Overtime gespielt, da war – wie am Donnerstag – wieder Zach Senyshyn nach einem Solo mit dem 2:1 zur Stelle. Die zwei Punkte gingen hochverdient an den Neckarursprung.
Statistik
Frankfurt – Wild Wings 1:2 (0:1, 0:0, 1:0 – 0:1) n.V.
Tore: 0.1 Puempel (1:23/4:4 – Assists: Senyshyn, Platzer), 1:1 Bokk (59:45/6:5 – Rowney, Matushkin).Strafen: Frankfurt: 13 plus Spieldauer MacNeill (46.) – Wild Wings: 15.Schiedsrichter: Rohatsch/Schrader.Zuschauer: 5592.