Die Freiwilligen sammeln bei der „Operation Müll-Kippe“ haufenweise weggeworfene Kippen. Foto: Miriam Steup

Bei der „Operation Müll-Kippe“ wurden in Schwenningen tausendfach weggeworfene Zigaretten sowie anderer Müll gesammelt. Initiatorin Miriam Steup zieht ein positives Fazit.

Die Kippensammelaktion, organisiert von Miriam Steup, entpuppte sich als großer Erfolg. Bei bestem Wetter waren insgesamt 25 Teilnehmer vor Ort und sorgten dafür, dass Schwenningen auf dem Marktplatz, dem Muslenplatz, am Busbahnhof beim City Rondell, am Bahnhof und am Vorderen See von weggeworfenen Kippen befreit wurde.

 

Steup zeigte sich begeistert von der großen Resonanz. Besonders glücklich war sie, dass sich zu unter den vielen engagierten Personen auch viele Kinder an der Aktion beteiligt haben. „Meistens ist es so, dass sich alle über den Müll aufregen, aber nur wenige handeln“, erklärt Steup. Mit so einer hohen Teilnehmerzahl habe sie nicht gerechnet, so die Initiatorin der City Cleaners Germany – Schwarzwald-Baar-Kreis.

Die Aktion dauerte von 9.45 bis 11.15 Uhr, danach ließen die Teilnehmer den Tag in gemütlicher Runde ausklingen.

Mehrere Tausend Kippen

„Wir haben gesammelt, bis die Greifer glühten“, berichtet sie. Und das ist keine Übertreibung. Am Ende des Tages kamen rund 25 000 Kippen zusammen. Gezählt wurden diese mithilfe eines Messbechers, der etwa 600 Kippen fasst. Insgesamt wurden mehr als 40 dieser Becher gefüllt. Um wirklich alle Kippen in Schwenningen aufzusammeln, hätte es laut Steup jedoch über 1000 Teilnehmer gebraucht.

Positive Reaktionen der Passanten

Besonders interessant waren die Reaktionen der Passanten, so Steup. Viele hätten sie direkt angesprochen und ihr Unverständnis über die achtlos weggeworfenen Kippen gezeigt. Während der Aufräumaktion am Marktplatz beobachteten sie zudem zahlreiche Gäste der Eisdiele, die anschließend über das Thema redeten, erklärt die Initiatorin.

Die Aktion zeigte, wie viel bewegt werden kann, wenn man selber anpackt und dass auch kleine Gruppen eine große Wirkung erzielen können.