Rund ums Gebäude des Schulverbunds am Deutenberg wird immer noch gearbeitet. Foto: Mareike Kratt

Eigentlich sollte der Rückumzug des Schulverbunds am Deutenberg in das sanierte Hauptgebäude Ende dieses Jahres über die Bühne gehen. Kann der Zeitplan eingehalten werden?

Noch wird fleißig gewerkelt rund um das große Schulgebäude, das immer noch von Absperrgittern und verschiedenen Baucontainern umgeben ist.

 

Was im Schuljahr 2021 begonnen hat, nämlich die Sanierung des maroden Gebäudes in verschiedenen Bauabschnitten, befindet sich vier Jahre später endlich in den Endzügen. Ein Ende der Bauarbeiten, die von allen Beteiligten zwar lange herbeigesehnt wurden, aber sich gleichzeitig zu einer Belastungsprobe entwickelt hatten, ist also absehbar – obwohl sich der Zeitplan wiederum um ein paar Wochen verzögern wird.

Abstimmung mit Leitung

Denn eigentlich waren das Ende der Arbeiten sowie der Umzug ins Hauptgebäude im Idealfall noch für Ende dieses Jahres vorgesehen, hatte die Stadt im Herbst mitgeteilt – und gleichzeitig betont, dass die Planung auf jeden Fall in Abstimmung mit der Schulleitung erfolgen werde.

Während im bereits fertig gestellten Gebäudeteil des Schulverbunds die Schüler wieder unterrichtet werden können, sind die übrigen Schüler auf das Gebäude der Hallerhöhe sowie auf das Containerprovisorium am Rand des Sportplatzes aufgeteilt.

Umzug in zwei Phasen

„In Abstimmung mit der Schulleitung ist der Wiedereinzug – bis auf die naturwissenschaftliche Fachklassen – in zwei Abschnitten geplant“, teilt Madlen Falke, Pressesprecherin der Stadt Villingen-Schwenningen, jetzt auf Anfrage unserer Redaktion mit: Phase eins erfolge in den Fastnachtsferien 2026 – also Mitte Februar -, Phase 2 Anfang bis Mitte März 2026.

Die „Aula“ steht noch aus

Doch ganz fertig ist die Sanierung auch nach dem Umzug noch nicht: Der zentrale offene Bereich der „Aula“ werde voraussichtlich in den Sommerferien 2026 ausgeführt, führt Madlen Falke fort. Hier werden die Elektroinstallation, Beleuchtung und Medientechnik an der Decke sowie im Nachgang der Bodenbelag der großen Sitztreppe erneuert.

Innen sei das Schulgebäude dann brandschutz- und gebäudetechnisch in dem vorgesehenen Umfang saniert beziehungsweise instandgesetzt.

Der dritte Abschnitt

Noch ausstehen wird dann aber bekannterweise der dritte Bauabschnitt, in dem die Sanierung der Fachklassen (Bio/ Chemie/ Physik/ EDV) ansteht. Die Planung könne gestartet werden, sobald die Mittel hierfür bereit stehen.

Und die Pressesprecherin macht gleichzeitig deutlich: Die Räume im zweiten Zug des Containerbaus – Richtung Sporthallen –, die schon jetzt mit den naturwissenschaftlichen Fachklassen des Schulverbund belegt sind, müssten weiterhin als Provisorium genutzt werden – bis die Fachklassen im Bestandsgebäude fertig saniert seien.

Die EDV-Klassen

Anders werde es sich aber mit den beiden EDV-Fachklassen des Schulverbunds verhalten, die im ersten Containerzug untergebracht sind – neben der provisorischen Grundschule Hallerhöhe, die seit Anfang des Schuljahres im Containerbau eine Heimat auf Zeit gefunden hat, bis das Hauptgebäude Hallerhöhe oberhalb des Schulzentrums Deutenberg generalsaniert ist. Denn: Die provisorische Grundschule werde zum Schuljahr 2026/27 um zwei weitere erste Klassen wachsen, so dass die EDV-Räume aus dem Containerzug weichen müssten.

Die Naturwissenschafts-Fachräume sollen während ihrer noch ausstehenden Sanierung weiterhin im zweiten Zug des Containerbaus am Deutenberg-Sportplatz bleiben. Foto: Mareike Kratt

„Daher planen wir, diese zwei EDV-Räume schon als Vorgriff auf die Fachklassensanierung vorab bis zum Schuljahresbeginn 2026/27 im Hauptgebäude einzurichten“, erklärt Madlen Falke.

Vorgriff der Mittel

Im dortigen Fachklassenbereich gebe es zwei Räume, die über Fenster belüftet werden könnten und daher keine – neue – Lüftungsanlage benötigten wie die anderen Fachklassenräume. Hier seien auch die EDV-Räume final vorgesehen, so dass danach keine Änderungen mehr erforderlich sein werden. „Derzeit gehen wir davon aus, dass wir diese Maßnahme mit den vorhandenen Mitteln für die jetzige Sanierung als Vorgriff umsetzen können“, so die Pressesprecherin.