Das Gymnasium Schönau hat kürzlich die Abiturienten verabschiedet. Drei von ihnen haben mit der Traumnote 1,0 abgeschnitten.
Das Gymnasium Schönau hat kürzlich seine Abiturienten in einer festlichen Zeugnisfeier verabschiedet. Unter dem Motto „Abi Vegas – um jeden Punkt gepokert“ erhielten 40 Absolventen ihr Reifezeugnis – drei von ihnen mit dem Traumschnitt 1,0. Bei der offiziellen Zeugnisübergabe nahmen zahlreiche Redner Bezug auf das Motto der diesjährigen Schulabgänger. Unter anderem thematisierte dieses die stellvertretende Schulleiterin Karen Albrecht in ihrer Begrüßung, heißt es in der Mitteilung des Gymnasiums Schönau. Nach einer beeindruckenden Darbietung von Leonie Gerspacher, die „Never enough“ von Loren Allred sang, hielt Bürgermeister Peter Schelshorn eine Rede, in der er den Abiturienten alles Gute für ihre weitere Reise durch das Leben wünschte, heißt es weiter.
Schulleiter Jörg Rudolf drückte zum Abschied seine Hoffnung aus, die Schule möge die jungen Menschen zur Bereitschaft für Verantwortung, Mitmenschlichkeit und „Friedenstüchtigkeit“ geformt haben. Mit einer durchaus eloquenten Abiturienten-Rede zog Smilla Meierhofer Parallelen zwischen dem Beginn des Weges am Gymnasium Schönau und dem Ende desselben. Mit Wortwitz und ein wenig Ironie umriss sie Erinnerungen an die Schullaufbahn, bevor Sofiia Naumova, Aline Gloth, Kim Keller, Sebastian Schlick und Andreas Veit mit „Alors on danse“ (Stromae) die Stimmung nach den angesprochenen Sorgen und Ängsten aufheiterten und somit das Publikum begeisterten, heißt es weiter.
Im Anschluss daran wurden einige Schüler mit Preisen für herausragende Leistungen in verschiedenen Fächern und Engagementpreisen ausgezeichnet: Der Scheffelpreis im Fach Deutsch und die Franz-Schnabel-Medaille für hervorragende Leistungen im Fach Geschichte gingen an Smilla Meierhofer. Auch Jonas Löffler erhielt in zwei Fächern einen Sonderpreis: Den Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, den auch Oleksandr Klymenko bekam, ebenso wie die Anerkennung an die besten Abiturienten, die auch Aline Gloth verliehen wurde.
Sonderpreise für Leistungen und Engagement
Elena Kahl erhielt den Sonderpreis für sehr gute Leistungen im Fach Englisch. Sophie Hügel und Mario Marin wurden mit Preisen für die besten Abiturleistungen im Fach Sport geehrt. Emilie Dehne, Paula Zettler und Sofiia Naumova wurden für ihre Leistungen im Fach katholische Religion geehrt. Außerdem erhielt Sofiia Naumova den Preis der IOW für sehr gute Leistungen im Bereich Technik und Naturwissenschaften und sowohl den Preis der Stadt Schönau für sehr gute Leistungen im Fach Französisch, als auch den begehrten Sozialpreis des Gymnasiums Schönau, der durch den Elternbeirat, vertreten durch Birgit Hailperin, übergeben wurde. Zusätzlich wurden mehrere Schülerinnen und Schüler für ihr Engagement in der Schülermitverantwortung (SMV), der Pressearbeit, der Ton-Technik-AG, der Hausaufgabenbetreuung (HAB) sowie als Ski-Mentoren erwähnt und ausgezeichnet.
Bevor die Zeugnisvergabe stattfand, gab es eine weitere musikalische Einlage von Sofiia Naumova, Aline Gloth und Kim Keller, bei der „Thunder Rumbles“ (The Cat Epires) vorgetragen wurde. Ein Grußwort von Anna Kiefer, der Vorsitzenden des Vereins der Freunde des Gymnasiums Schönau, schloss sich an.
Traumschnitt 1,0
Bevor die Schüler, von denen 40 das Abitur mit einem Durchschnitt von 2,1 bestanden hatten, ihr Zeugnis entgegennahmen, wurden Smilla Meierhofer, Aline Gloth und Sofiia Naumovadie für ihren Traumschnitt von 1,0 geehrt.
Anschließend wurde jedem Schulabgänger das Abi-Zeugnis und ein Präsent der „Freunde des Gymnasiums Schönau.“ übergeben.