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Schramberg Ob-Kandidatin Dorothee Eisenlohr will "Modernisieren und Optimieren"

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Dorothee Eisenlohr mit ihrem Lebensgefährten auf der Terrasse der Villa Eugenia in Hechingen. Foto: Fritsche

Schramberg - Viele andere verbringen ihren Sommerurlaub an der Nordsee oder im Süden, Dorothee Eisenlohr dagegen nutzt ihn für den Oberbürgermeister-Wahlkampf in Schramberg.

Die waschechte "Hohenzollerin" stammt aus Hechingen. Eisenlohr ist dort geboren und zur Schule gegangen. Bis zum Abitur 2001 hat sie als Schülerin manchmal als Fremdenführerin auf der Burg Hohenzollern ihr Taschengeld aufgebessert. Am Fronleichnamsvormittag traf sie sich zum Pressegespräch mit dem Schwarzwälder Boten auf der Terrasse der Villa Eugenia, einer der Hechinger Sehenswürdigkeiten. Eigentlich wollte sie in diesem Sommer dort und in der nahegelegenen Johanneskirche ihre Hochzeit mit ihrem Partner Denis Julian Stepputt feiern. Das haben die beiden auf die Zeit nach dem Wahlkampf verschoben.

Schramberg gehört zu den Gesellschaftern der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg, ihrem jetzigen Arbeitgeber. Jetzt will sie Oberbürgermeisterin in Schramberg werden. "In meiner Tätigkeit als Geschäftsführerin habe ich gemerkt, wie viel Spaß und Erfüllung es mir bereitet, wenn ich Prozesse und Strukturen effizient und kundenfreundlich gestalten und Mitarbeitende fördern und motivieren kann", erläutert sie, warum sie kandidiert.

Zudem empfinde sie gewisse Parallelen zwischen Schramberg und ihrer Heimatstadt Hechingen, zum Beispiel die Schließung des Klinikums oder die Mentalität der Menschen: "Ich habe einfach Lust, Schramberg mit meiner Kraft und meinen Fähigkeiten, auch meinem Netzwerk, voranzubringen". Und dass unter den ungefähr 100 Oberbürgermeistern in Baden-Württemberg nur acht oder neun Oberbürgermeisterinnen sind, fordere auch ihren Ehrgeiz heraus.

Politisches Engagement kennt sie von zuhause

Lokalpolitisches Engagement kennt sie aus ihrem Elternhaus: Ihr Vater, ein pensionierter Postbeamter, war 37 Jahre für die CDU Gemeinderat in Hechingen, davon 25 Jahre als Fraktionsvorsitzender. Etliche Jahre war er auch Mitglied im Kreistag. Dass sie bei der Oberbürgermeisterwahl antritt, macht ihn stolz. Sie selbst ist mit 14 in die Junge Union ein- und mit 19 wieder ausgetreten. "Das Denken in Blöcken und auch das männliche Machtgehabe in den Parteien waren damals Gründe für meinen Austritt", erzählt sie. Treu geblieben bis heute ist sie der Kolpingsfamilie Hechingen, wo sie noch immer Mitglied ist.

An der Universität Passau hat sie eine breit angelegtes Studium zur "Diplom-Kulturwirtin" absolviert, sich danach fortlaufend weiter gebildet, sich dabei viel mit "Beteiligungsprozessen und Netzwerkarbeit" theoretisch und praktisch beschäftigt.

Von der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde sie zwei Jahre lang in die Nachwuchsförderung Journalismus aufgenommen und konnte in diesem Rahmen entsprechende Seminare besuchen. Von den Studien und der beruflichen Erfahrung her sieht sie sich "auf das Modernisieren und Optimieren hin ausgerichtet".

Liiert ist Dorothee Eisenlohr mit Denis Julian Stepputt, der aus Neuhausen ob Eck stammt. Der gelernte Anlagenmechaniker arbeitet bei einem Bauunternehmen auf der Bodensee-Halbinsel Höri. Die beiden kennen sich seit fünf Jahren. Vor zweieinhalb Jahren sind sie nach Spaichingen gezogen. "Die Stadt war bei dem angespannten Wohnungsmarkt von der verkehrstechnischen Lage her der beste Kompromiss, den wir finden konnten", berichtet sie.

Sachbücher stehen im Mittelpunkt

Hobbys kommen bei ihrem starken beruflichem Engagement zur Zeit etwas zu kurz: "Wenn ich mehr Muße hätte, würde ich mich gerne mehr mit Wildkräutern, Basteln und Nähen beschäftigen". Und was das Lesen betrifft, stehen Sachbücher für sie im Mittelpunkt. Seit langem ist sie von den Themen her auf dem "Selbstoptimierungspfad". Ähnlich sieht es mit dem Musik machen aus: Sie hat zwar in der Jugend E-Orgel und wie ihr Partner Gitarre spielen gelernt, aber häufig zum Instrument greift in erster Linie er.

Den Haushalt teilt sich das Paar

Gutes Essen mit Zutaten aus der Region, das Power gibt, ist beiden wichtig, dabei kocht auch er zur Zeit öfters als sie. "Gut", wie sie versichert. Auch den Haushalt teilen sie sich – als modernes Paar.

Falls sie die Wahl gewinne, wollten sie auf jeden Fall nach Schramberg ziehen. Ihr Partner würde dann eine neue Arbeit suchen und sie hoffe auf eine Wohnung mit Garten.

Weitere Informationen: www.dorothee-eisenlohr.de

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Stephan Wegner

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