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Schömberg Einzelhändler halten in Corona-Krise zusammen

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Auch wenn die Läden geschlossen sind, bleiben die Schömberger Einzelhändler nicht untätig. Sie haben einen Lieferservice eingerichtet. Foto: Krokauer

Schömberg - Wegen des Coronavirus sind die Geschäfte in Schömberg geschlossen. Doch gerade wegen der beispiellosen Krise halten die Einzelhändler zu­sammen.

Trotz der Schließung müssen die Händler ihre laufenden Kosten weiter decken, sagt Ulrike Mayrhofer, stellvertretende Sprecherin des Schömberger Einzelhandels. Udo Bertsch, Sprecher des Einzelhandels im Kurort, appelliert deshalb an die Kunden, Gutscheine zu kaufen, damit auch bei geschlossenen Läden zumindest etwas Umsatz gemacht werde. Sie könnten auch per Post zugeschickt und nach der Krise eingelöst werden. Zudem bestehe die Möglichkeit, nicht notwendige Anschaffungen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, heißt es in einer Pressemitteilung der Touristik und Kur (TuK) in Schömberg.

Nach den Worten von Bertsch gibt es auch einen Lieferservice. Darüber hinaus könnten sich die Kunden in den Onlineshops der jeweiligen Händler umsehen. Bei vielen Geschäftsleuten laufe auch der Anrufbeantworter, ergänzte Mayrhofer: "Die Kunden sollen weiter gebunden werden."

"Wir sind in einer ganz schwierigen Situation", so Mayrhofer. Mitarbeiter hätten Angst um ihre Stelle. Sie zeigte Verständnis dafür, dass die Arbeitsagenturen bei den vielen Meldungen für Kurzarbeit überlastet seien.

Gemeinsam daran arbeiten, dass das Virus sich nicht weiter ausbreitet

Doch Mayrhofer verbreitet auch Zuversicht und versicherte, dass die Einzelhändler zu ihrer Verantwortung ­stünden. Jetzt gelte es, den Kunden das Regionale nahezubringen. Sie habe auch viele positive Rückmeldungen bekommen, freut sie sich: "Wir lassen uns nicht unterkriegen. Wir werden das schaffen." Jetzt müssten alle gemeinsam daran arbeiten, dass sich das Coronavirus nicht weiter ausbreite.

"Vielleicht hat die Krise auch ihren Sinn", sagt ­Mayrhofer nachdenklich. Die Globalisierung sei nicht das ­Nonplusultra. Sie glaubt fest daran, dass die Menschen deutlich geerdeter würden und die soziale Rücksicht­nahme dadurch wieder stärker werde.

Weitere Informationen unter www.schoemberg.de

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