Das Weingut Harteneck veranstaltet am Wochenende den 2. Schliengener Keramikmarkt – mit Weinprobe. Foto: Weingut Harteneck

Die Markgräfler Weinpromenade lädt ein, einen Blick hinter die Kulissen des regionalen Weinbaus zu werfen. Auf dem Weingut Harteneck gibt es außerdem einen Keramikmarkt.

39 Weingüter aus dem Markgräflerland laden am kommenden Wochenende zur „Markgräfler Weinpromenade“ ein – einer rund 60 Kilometer langen Weinreise zwischen Freiburg und Weil am Rhein. Der Schliengener Bio-Winzer Thomas Harteneck verbindet auf seinem Weingut an diesem Tag die Weinverkostung mit einem Keramikmarkt. Im Gespräch mit unserer Redaktion erklärt er, was hinter dem Konzept steckt.

 
Thomas Harteneck. Foto: Weingut Harteneck

Neben Wein spielt bei Ihnen auch Keramik eine große Rolle – wie passt das zusammen?

Meine Frau Evelyn Kratz ist Töpferin und verfügt durch ihren Beruf über das entsprechende Netzwerk. Uns war es wichtig, regionalen Töpfern eine Plattform zu bieten und auch vor allem die Hobbykeramik in den Mittelpunkt zu stellen.

Daher wird es sowohl Keramik für den alltäglichen Gebrauch geben als auch künstlerische Arbeiten. Daneben wird auch ein Mitmachangebot extra für Kinder angeboten, bei dem sie selbst ihre Fantasie spielen lassen und etwas modellieren können.

Ist das gratis?

Ja, das läuft auf Spendenbasis. Wir stellen ein kleines Kässchen auf, grundsätzlich ist das Angebot aber kostenlos.

Außerdem gibt es auch ein Entspannungsangebot. Dabei bekommt man den Ton ganz sinnlich zu spüren. Er wandert durch verschiedene Hände, jeder modelliert ein bisschen und am Ende hat man ein Gemeinschaftsprodukt aus Ton.

Was gibt es noch?

Wir haben an beiden Tagen Live-Musik. Am Samstag spielen ein Kontrabassist und eine Geigerin, am Sonntag tritt ein Trio auf. Dazu gibt es kleine Speisen und eine Weinbar mit unseren Weinen. Und wir machen an beiden Tagen ab 13 Uhr eine Kellerführung, bei der es um die biologische Weinerzeugung geht.

Interessieren sich die Besucher denn dafür wie biologischer Wein produziert wird?

Ja, sehr. Wir zeigen, wie wir arbeiten, was uns unterscheidet, welche Herausforderungen es für uns gibt. Das wurde bereits im vergangen Jahr sehr gut angenommen.