Die baustellenbedingte Knappheit an öffentlichen Parkplätzen im Bereich der Neuen Mitte Grenzach wurde durch Busse des Schienenersatzverkehrs noch verschärft. Das sorgte für Unmut.
Für einige Unzufriedenheit sorgte in der vergangenen Woche die Sperrung der Hochrheinbahn. Die Züge fuhren von und nach Basel lediglich bis Grenzach, wo mehrere Busse des Schienenersatzverkehrs (SEV) für die Weiterfahrt Richtung Osten warteten. Auf Nachfrage bei der Pressestelle der Gemeinde Grenzach-Wyhlen stellte sich nun heraus, dass die Busfahrer, die vorrangig aus dem Stuttgarter Raum kamen, in ihren Wartezeiten im falschen Bereich standen. „Sie hatten eigentlich Stellplätze in der Emil-Barell-Straße zugewiesen bekommen, welche sie aber fälschlicherweise nicht genutzt haben“, teilte Rathaussprecherin Stephanie Senn auf Anfrage unserer Zeitung mit.
Kritik von Badbesuchern
Durch die verlängerte Taktung am Morgen belegten die wartenden Busse vorrangig die öffentlichen Parkplätze an der Scheffelstraße. Alternativ standen sie im Seidenweg. Vor allem Besucher des Hallenbads kritisierten daher die dadurch zusätzlich verknappte Parksituation.
Keine Ersatzbusse im April
Für die ab April anstehende Vollsperrung der Hochrheinstrecke (zwischen Rheinfelden und Erzingen) werde sich das nicht wiederholen, wie Senn betont. Da durch die Arbeiten in der vergangenen Woche nun ein eingeschränkter Gleiswechselbetrieb zwischen Basel und Rheinfelden möglich sein werde, bleibt die Doppelgemeinde von weiterem SEV verschont.
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