Ein erfolgreiches Team (von links): Trainer Jörg Fischer, Patrick Fischer, Max Echtle sowie Betreuer Phillip Fieberg. Foto: Fischer

Mit einem beachtlichen fünften Platz kehrten die beiden U19-Radballer des RSV Lauterbach, Patrick Fischer und Max Echtle, von der Deutschen Meisterschaft in Moers (NRW) zurück.

Lautstark unterstützt wurden sie dabei von zahlreichen Fans, die eigens mit einem gecharterten Bus mit angereist waren. Bereits die Teilnahme am Finale stellte für das neu formierte Team einen Erfolg dar. Dass es den beiden nach einer langen und intensiven Saison gelang, sich unter die fünf besten Mannschaften Deutschlands ihres Jahrgangs zu spielen, verdeutlicht die enorme Entwicklungskurve, die sie in den vergangenen 18 Monaten genommen haben. Ein Erfolg, der keineswegs selbstverständlich war, sondern das Ergebnis harter Trainingsarbeit gemeinsam mit Trainer Jörg Fischer.

 

Gleichzeitig markiert dieses Abschneiden einen gelungenen Abschluss ihrer Zeit im Nachwuchsbereich. Durch die Finalteilnahme sicherten sich Fischer/Echtle einen Startplatz für ihre erste Saison im Erwachsenenbereich in der Verbandsliga. Mit mehr Spielglück wäre sogar der vierte Platz und damit der direkte Sprung in die Oberliga möglich gewesen.

Kleinigkeiten machen Unterschied aus

Auch wenn sich dies nicht immer in den Ergebnissen widerspiegelt, hielten Fischer/Echtle über weite Strecken gut mit den besten Teams ihres Jahrgangs mit. Häufig waren es nur Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachten. Auf diesem hohen Niveau machte sich zudem bemerkbar, dass die beiden im Vergleich zur Konkurrenz erst seit zwei Spielzeiten gemeinsam antreten.

Für Fischer war es bereits die dritte Finalteilnahme, wodurch er von seiner Erfahrung im Umgang mit der besonderen Atmosphäre und dem anspruchsvollen Turniermodus profitierte. Doch auch Max Echtle zeigte bei seiner Premiere eine bemerkenswerte Ruhe und ließ sich kaum Nervosität anmerken.

Der erste Turniertag begann vielversprechend: Trotz einer knappen 2:4-Niederlage gegen Öflingen/Baden und einem hart erkämpften 5:3-Sieg gegen Leeden/NRW war der Einstieg gelungen. Am Abend traf das Duo auf den bis dahin fünffachen Deutschen Meister aus Worfelden/Hessen. Trotz engagierter Leistung hatten die Beiden beim 1:6 dem später erneut ungeschlagenen Titelträger wenig entgegenzusetzen. Gegen den späteren Vizemeister aus Gärtringen fehlte insbesondere in der ersten Hälfte die nötige Konzentration, sodass am Ende trotz einer Leistungssteigerung nach der Pause eine 2:6-Niederlage.

Stolz überwiegt

Am zweiten Tag eröffnete sich aufgrund der Tabellenkonstellation für die Lauterbacher sogar noch die Chance auf Platz drei. Die entscheidende Partie gegen Kieselbronn/BW verlief jedoch unglücklich: Obwohl das Duo aus dem Spiel heraus kaum Möglichkeiten des Gegners zuließ, führten Standardsituationen zu einer knappen 3:4-Niederlage. Hier wäre für Fischer/Echtle mehr drin gewesen. Nach einem verletzungsbedingten 5:0 gegen Erzhausen/Hessen wollten die Beiden gegen Waldrems ihren Fans noch einmal eine engagierte Leistung zeigen, mussten sich jedoch mit 3:7 geschlagen geben. Am Ende überwog jedoch der Stolz über den guten fünften Platz.