Die diesjährigen Preis- und Lobträger der Althengstetter Realschule Foto: Michaela Wörner

Die 106 Absolventen erhielten ihre Abschlusszeugnisse. In der festlich geschmückten Festhalle wurden die Jugendlichen verabschiedet.

Den Auftakt bildete der Auftritt der Entlassschüler, die entsprechend ihrer Kindheitsfotos die Bühne betraten und mit Applaus bedacht wurden. Nach der Begrüßung durch das Moderatorenteam Georg Braun (10b) und Nils Zeller (10c) folgte eine mitreißende Tanzeinlage, die eine Gruppe der Zehntklässler unter der Leitung von Luise Müller (10b) einstudiert hatte.

 

In der darauf folgenden Ansprache von Schulleiter Stefan Eiding gratulierte er dem Abschlussjahrgang zum „sensationellen Gesamtergebnis mit einem Schnitt von 2,3“. Dann erinnerte er an den Anfang des gemeinsamen Weges an der damals für alle neuen Realschule Althengstett mit manchen Fragen und Unsicherheiten. Jetzt sei dieser Weg erfolgreich gemeistert und es stelle sich die Frage, wie es weitergeht.

Das planen die Absolventen

Dabei zeigte er im Überblick die von den diesjährigen Absolventen gefassten Pläne: 72 Prozent werden an weiterführende Schulen gehen. Für 24 Prozent beginnt mit dem nächsten Schritt der Start in eine Ausbildung, und für vier Prozent steht ein Freiwilliges Soziales Jahr bevor. Jede dieser Entscheidungen erfordere Mut. Dazu gehöre auch der Mut, den eingeschlagenen Weg zu ändern, sollte er sich als falsch erweisen. Denn auch über Umwege komme man ans Ziel.

Wie ein Astronaut

Mit dem Bild eines Astronauten verdeutlichte der Schulleiter die Notwendigkeit von Unterstützung. Ein Astronaut sei nie zufällig im All unterwegs, sondern werde in vielfältiger Weise unterstützt. So gebe es auch an der Realschule ein Netzwerk an Unterstützern. Zu dieser „Mission control“ gehören die Hausmeister, die Mitarbeiterinnen des Sekretariats, die Schulsozialarbeiterinnen, die externen Lehrkräfte sowie das Team der Schulleitung. Ihnen allen dankte der Schulleiter, und Konrektor Ralf Merkle überreichte Geschenke. Schließlich griff der Schulleiter noch den Vergleich mit einem Baum auf.

Dank an Eltern und Lehrer

Damit ein Baum Blüten und Früchte hervorbringen kann, brauche er Wurzeln und einen Stamm. Das seien für die Jugendlichen ihre Lehrer sowie die Eltern gewesen. An dieser Stelle wurden den Elternvertretern der Abschlussklassen gedankt. Außerdem wurde die engagierte Leitung der Klassen durch die jeweiligen Klassenlehrer gewürdigt: Die Klasse 10 a wurde von Stefan Schmitz geleitet, Damaris Blaich war Klassenlehrerin der Klasse 10b, die Klasse 10 c wurde von Bärbel Papke zum Abschluss begleitet und Birgit Merk-Schwarz war Klassenlehrerin der 10 d.

64 Prozent mit einer Zwei vor dem Komma

Die Anstrengung der Schüler und die vielfältige Unterstützung haben das Gesamtergebnis mit einem Durchschnitt von 2,3 ermöglicht. Dabei erreichten mit 64 Prozent weit mehr als die Hälfte des Jahrgangs einen Zweierschnitt. Über einen Einserschnitt freuten sich fünf Prozent, und 31 Prozent haben einen Dreierschnitt geschafft. Seine Rede beendete der Schulleiter mit dem Wunsch, dass die Jugendlichen zu Menschen werden, sie sich engagieren und angesichts der Nachrichtenfülle stets hinterfragen und kritisch bleiben.

Es folgte die Rede der Schülersprecherin Laura Martini (10b). Humorvoll gab sie einen Rückblick auf die gemeinsamen Jahre an der Realschule und erinnerte an besondere Momente wie die Abschlussfahrt nach England. Die gemeinsamen Aktivitäten seien kleine und große Abenteuer gewesen, die man nicht googeln könne, sondern erlebt haben müsse.

Weit mehr als Unterricht

Schule sei mehr als Unterricht, nämlich Gemeinschaft, dazu gehörten das Lachen im Klassenzimmer ebenso wie nächtliche Chats kurz vor Klassenarbeiten oder der hilfesuchende Blick zum Sitznachbarn, wenn man nicht weiterwusste. Die gemeinsame Zeit habe alle geprägt und stärker gemacht. So seien sie alle mehr oder weniger langsam erwachsen geworden. Jeder auf seine Art und Weise. Laura Martini sprach einen großen Dank an die Eltern und Lehrer aus, ebenso wie an alle Mitschüler. Sie haben dieses 6 Jahre zu etwas Besonderem gemacht.

Anschließend wurden die Zeugnisse mit Belobigungen und Preisen klassenweise überreicht. Als musikalischen Genuss trug Nora Westphal (10d) ein Vortragsstück am Flügel vor.

Die Jahrgangsbesten

Zum Abschluss wurden alle Schüler mit Preis und Belobigung auf die Bühne gebeten. Schulleiter Stefan Eiding überreichte den drei Jahrgangsbesten Klara Pfeiffer (10b), Irena Mitrovic (10d) und Mariebelle Talmon (10d) mit einem Durchschnitt von 1,3 jeweils ein besonderes Geschenk. Das Schlusswort hatte das Moderatorenteam, das allen einen schönen Abend wünschte. Alle Abschlussschüler wurden unter Applaus verabschiedet.