Beim Tanz durch den Stangenwald ist Anna-Lena Forster auch in diesem Jahr nicht zu schlagen.
Gelungener Auftakt für die deutsche Para-Mannschaft beim Heim-Weltcup auf dem Feldberg. Bei besten äußeren Bedingungen hatte das Team Deutschland nach dem Auftaktwettbewerb im Slalom am Feldberg mit drei Medaillenrängen allen Grund zum Jubeln. Nach dem Dreifach-Triumph im Vorjahr war Anna-Lena Forster vor den Augen ihres Fanclubs und der Familie auch in diesem Jahr eine Klasse für sich.
Mit Laufbestzeit in beiden Durchgängen setzte sich die 30-jährige Mono-Skifahrerin vom BRSV Radolfzell souverän gegen die starke Spanierin Audrey Seco Pascual und die Finnin Nette Kiviranta durch. „Ich bin gerade echt happy und erleichtert. Die Weltcups im Dezember waren alle sehr eng und es gab keine Garantie, dass ich hier wieder gewinnen kann. Morgen werde ich auch wieder angreifen und hoffe, dass ich den Sieg wiederholen kann“, gab die mehrfache Paralympics-Siegerin und Weltmeisterin nach dem Rennen einen Einblick in ihre Gefühlswelt.
Nicht nur für DBS-Sportdirektor Lukas Niedenzu gab es beim Behindertensportverband (DBS) einen weiteren Grund zur Freude. So fuhren Anna-Maria Rieder (RSV Murnau) und Andrea Rothfuss (Loßburg) hinter der Russin Varvara Voronchikhina in der Klasse „Stehend“ auf die Ränge zwei und drei. Es war das erwartet schwierige Rennen, ich konnte diese Platzierung nicht unbedingt erwarten“, strahlte die Paralympics-Siegerin Rothfuss über den unerwarteten dritten Rang.