Der Offenburger Rathauschef hat am Donnerstag erklärt, nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren zu wollen. Er wolle stattdessen verstärkt für seine Familie da sein.
Die Gründe und Überlegungen, die zu dieser Entscheidung geführt haben, erläuterte Offenburgs OB Marco Steffens in einer persönlichen Stellungnahme.
„Das Amt des Oberbürgermeisters ist für mich nicht einfach ein Beruf. Es ist eine Berufung. Und es ist ein Amt, das eines ganz klar verlangt: Kopf und Herz müssen eins sein. Genau das war es für mich über 19 Jahre hinweg - bis heute“, erklärte der 47-Jährige, der vor seiner Wahl 2018 in Offenburg elf Jahre Bürgermeister in Willstätt war.
Er begründet er seine Entscheidung mit dem Wunsch, für seine Familie – insbesondere für seine gesundheitlich angeschlagenen Eltern – da sein zu wollen. „Das Amt des Oberbürgermeisters bringt viele Verpflichtungen mit sich – auch und gerade an den Wochenenden. Doch genau diese Wochenenden sind für mich inzwischen besonders wichtig geworden, um für meine Eltern da zu sein, um Zeit mit ihnen zu verbringen und Verantwortung zu übernehmen“, so Steffens.
Bis zum Ende seiner Amtszeit im November werde er all seine Kraft, seine Erfahrung und sein Engagement weiterhin voll und ganz in den Dienst der Stadt stellen. „Es gibt keinen Abschied auf halber Strecke“, betont der scheidende Offenburger Oberbürgermeister.