Beim Neujahrsbürgertreff wurden Windkraft, Mobilfunkausbau, schnelles Internet, und das Feuerwehrhaus besprochen.
Nach dem Aus der Windkraftprojekte auf den Gemarkungen Rangendingen und Grosselfingen wird für die Fläche bei Weilheim mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Projektierer auf die Stadt zukommen. Das erwartet Weilheims Ortsvorsteher, wie er auf Anfrage der Redaktion mitteilt.
Die Fläche bei Weilheim umfasst rund 50 Hektar, die verteilt sind auf mehr als 150 Eigentümer. Die Stadt Hechingen plante, im Vorranggebiet auf Gemarkung Weilheim ein kommunales Flächenpooling durchzuführen, damit alle betroffenen Grundstückeigentümer gleichermaßen von möglichen Pachten etwaiger Vorhabenträger der Windkraftanlagen profitieren können. Dazu gab es bereits eine Infoveranstaltung mit den betroffenen Eigentümern im November 2025 in der Stadthalle. Im Frühjahr war die nächste Versammlung geplant.
Aber: „Wir werden das Vorhaben eines Flächenpoolings nach den Erkenntnissen aus Grosselfingen derzeit nicht fortführen. Dies könnte aber gegebenenfalls eines Tages aufgegriffen werden. Anders als in Grosselfingen gibt und gab es für Weilheim noch keine konkreten Investoren“, sagt Bürgermeister Philipp Hahn auf Anfrage.
Eberwein sieht „Berg II“ auf gutem Weg
Neue Perspektiven soll in Weilheim das Neubaugebiet „Berg II“ schaffen. Im Hinblick auf die Grundstücke stehen noch einige Verhandlungen aus, Eberwein sieht das Projekt „auf einem guten Weg“. Es zeichnet sich „ein gutes Gelingen“ ab. Eberwein: „Erst nachdem der Grunderwerb abgeschlossen ist, kann ein endgültiges städtebauliche Konzept erstellt, öffentlich vorgestellt und in den politischen Gremien offiziell auf den Weg gebracht werden.“
Nach wie vor im Gespräch ist auch der Neubau des Feuerwehrhauses, was im Verwaltungsausschuss im Zuge der Beratungen über den Feuerwehrbedarfsplan besprochen werden soll. Darin heißt es, dass ein Neubau des Weilheimer Feuerwehrhauses „unausweichlich“ ist. Wie Eberwein auf Anfrage berichtet, würde der Neubau nach aktueller Schätzung 2,8 Millionen Euro kosten – viel Geld bei klammer Haushaltslage. Eine Fläche neben dem Sportplatz Richtung Bauernhof Wolf sei für das Gebäude im Gespräch.
Mobilfunkmast auf dem Bleichberg bald fertig
Weiterhin gearbeitet wird am Mobilfunkmast auf dem Bleichberg, an dem die Stromversorgung inzwischen installiert ist. Was noch fehlt, sind die Sendeanlagen. Eberwein beim Einwohnertreff: „Hoffen wir, dass diese technischen Arbeiten der Mobilfunkanbieter in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.“
Auch der Ausbau des schnellen Glasfaserinternets ist in Weilheim auf der Zielgeraden. Nahezu alle beauftragten Hausanschlüsse „sind inzwischen fertiggestellt und das neue Netz steht kurz vor der vollständigen Nutzung“.
Eberwein blickte auch auf die Feierlichkeiten zum 750-jährigen Bestehen des Teilorts: Das Festwochenende „hat eindrucksvoll gezeigt, was Weilheim ausmacht: Gemeinschaft, Engagement, Herzlichkeit und die Freude daran, Geschichte und Gegenwart gemeinsam zu feiern“.
Orga-Team spendet 1600 Euro
Das Organisationsteam bedankte sich seinerseits bei den Weilheimern. Die Einnahmen aus dem Jubiläumsfest wurden übergeben an den Förderverein Urbanskapelle (1000 Euro) und an die Stadt für den Weilheimer Spielplatz (600 Euro).
Bei seinen Ehrungen hervorgehoben hat der Ortsvorsteher Wolfgang Stauß, er ist einer der erfolgreichsten Vogelzüchter Deutschlands. Seine Vögel stellte er unter anderem bei einer Weltmeisterschaft in Portugal aus. Eberwein: „Du bist ein Vorbild für viele – und ein Aushängeschild für deinen Verein, unseren Ort und unsere Stadt.“
Lobend erwähnt wurden zudem unter anderem Conny Eberwein, Viviane Kopf, Nicole Glück, Iris Diaz, Alice Endreß, Judith Lämmle, Bea Stauß und Iris Seidel, die den Meistertitel bei den deutschen Grillmeisterschaften auf der Halbinsel Ferropolis in der Kategorie Dessert holten.