Schon beim Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge der Feuerwehr Hardt stand das große Gebäude im Vollbrand. Foto: Feuerwehr Hardt

In den frühen Stunden am Sonntagmorgen ist am Tischnecker Weg in Hardt ein großer Eindachhof völlig abgebrannt.

Der Besitzer wurde in der Nacht um kurz nach vier Uhr vom Piepsen eines Brandmelders geweckt und hat bei seiner sofortigen Kontrolle im Ökonomieteil des Hofs Rauch gerochen.

 

Brand neben Anbau

Hinter einer Brandschutzwand zum Ökonomieteil neben einem gerade errichteten Anbau stellte er ein Feuer fest. Sofort schickte er seine Frau und die zwei Kinder aus dem Haus und alarmierte die Feuerwehr.

Auf der nördliche Gebäudeseite war gerade ein Stallanbau bis zum Rohbau errichtet worden, aber Tiere waren wegen der Umbauarbeiten nicht auf dem Hof. Schon beim Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge der Feuerwehr Hardt stand das große Gebäude im Vollbrand.

In den frühen Morgenstunden ist reichlich Rauch und Dampf am Einsatzort zu sehen. Foto: Klemm/BlaulichtreportRottweil

Erstes Löschwasser konnte von einem Schacht der örtlichen Wasserversorgung unterhalb des Hofes angezapft werden. Von der Feuerwehr Tennenbronn kam der Schlauchwagen SW 2000, mit dem vom Weiher am Grünen Baum mit mehreren Pumpen eine Löschwasserversorgung an der Straße entlang bis zur Brandstelle verlegt wurde.

Einsatz bis etwa 10 Uhr

Aus Schramberg war die große Drehleiter alarmiert worden, um vom Hof aus den Brand auch von oben bekämpfen zu können. Weitere Einsatzkräfte mit Löschfahrzeugen aus Aichhalden und Lauterbach halfen vor Ort. Trotz ihres großen Einsatzes brannten Wohn- und Ökonomieteil vollständig nieder.

Die Feuerwehr Hardt übernimmt als ortskundige die EInsatzleitung. Foto: Ziechaus

Die Feuerwehr konnte aber ein Übergreifen der Flammen auf den neben liegenden Hühnerstall verhindern, ebenso auf andere Nachbargebäude. Gegen etwa zehn Uhr konnte Einsatzleiter Klaus Haberstroh den direkten Löscheinsatz der Wehrleute beenden. Vom DRK-Ortsverein waren elf Helfer vor Ort, welche die Versorgung der Einsatzkräfte organisierten und für die betroffene Familie eine Unterkunft und Unterstützung durch Sachspenden organisierten. Hilfsangebote gab es auch von Berufskollegen und Nachbarn.