Die First Reponder waren insgesamt 42 mal im Einsatz in der Berggemeinde  Foto: Duval

Zu 42 medizinischen Notfällen in der Berggemeinde rückten die Helfer der Malsburg-Marzeller First Responder aus.

Die hohe Zahl der Einsätze der First Responder Malsburg-Marzell, 42 waren es im laufenden Jahr bis Anfang Dezember, macht deutlich, wie wichtig die Erstversorgung durch die Ersthelfer ist, bis der Rettungsdienst oder Notarzt eintrifft.

 

Das Einsatzspektrum reichte von kardiologischen Beschwerden über Verkehrsunfälle bis hin zu Kindernotfällen, teilen die First Responder mit.

Zusätzlich übernahmen die elf Ersthelfer drei Sanitätsdienste bei Veranstaltungen örtlicher Vereine. Bis Rettungsdienste in die Ortsteile gelangen, dauert es je nach Lage zehn bis zwanzig Minuten.

Die First Responder können durch ihre schnelle Hilfe vor Ort die medizinische Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum, verbessern.

Neben der Erstversorgung sind die Ersthelfer bei Bedarf zur Verkehrssicherung im Einsatz und stellen die Betreuung von Angehörigen sicher – beides Aufgaben, die in einem Flächengemeindegebiet mit der Größe von Malsburg-Marzell besonders wichtig sind.

Im eigenen Auto direkt zum Einsatz

Die First Responder rücken bei ihren Einsätzen nicht mit einem zentral stationierten Einsatzfahrzeug aus, sondern fahren mit ihren privaten Autos direkt von zu Hause, vom Arbeitsplatz oder einem sonstigen Aufenthaltsort zum Einsatz. Dieses Modell ermöglicht vor allen in den abgelegenen Ortsteilen kurze Reaktionszeiten und stellt sicher, dass schnelle Hilfe verfügbar ist.

Das elfköpfige Team der Malsburg-Marzeller Ersthelfer ist gut aufgestellt. Zur Gruppe gehören zwei Rettungssanitäter, ein Notfallsanitäter sowie weitere Personen aus medizinischen Berufsfeldern.

Ärztliche Unterstützung erhält die Abteilung von Peter Reimold, Facharzt für allgemein und Notfallmedizin. Zwei Helferinnen absolvierten in diesem Jahr erfolgreich ihre Ausbildung zum Sanitäter.

Dank einer Spende der Stiftung für das Markgräflerland der Sparkasse Markgräflerland sowie einer anonymen privaten Spende konnte das Team 2025 neue Schutzausrüstung beschaffen. Sie verbessert die Sichtbarkeit bei Dunkelheit und schlechtem Wetter.

Gemeinsame Übung mit der Feuerwehr

Ihre Einsatzfähigkeit stellte die Truppe bei einer gemeinsamen Abschlussübung mit der Freiwilligen Feuerwehr Malsburg-Marzell, der die First Responder angehören, unter Beweis.

Die First Responder arbeiten ehrenamtlich und spendenfinanziert. Die Einsätze können nicht abgerechnet werden. Um den Dienst weiter aufrechtzuerhalten, sind die First Responder für Spenden dankbar.

Weitere Informationen zu den First Responder auf der Gemeindehomepage www.malsburg-marzell.de/firstresponder