So schön saßen die Genießer beieinander: Begegnungen in Stetten beim Quartierfest Foto: Rolf Reißmann

Ununterbrochenes Kommen und Gehen, Hochbetrieb in der Kaltenbachstiftung an der Konrad-Adenauer-Straße. Das Quartierfest in Stetten am Samstag war ein großer Erfolg.

22 Stände waren auf dem weitläufigen Gelände aufgebaut. Da gab es kleine Vorführungen, viele Mitmachgelegenheiten und natürlich auch zahlreiche Angebote für große und kleine Genüsse.

 

Vor allem wurde dieser Tag ein Fest der Begegnung. Familien mit Kindern kamen, um dem Nachwuchs schöne Erlebnisse zu bereiten, ältere Einwohner trafen sich zu Plauderrunden. So ganz nebenbei gab es viel Neues zu erfahren und auch unaufdringlich Interessantes zu lernen.

Pommes, Spiele und Rikschafahren

Beatrice Kaltenbach vom Vorstand der Stiftung war sichtlich zufrieden mit dem riesigen Zuspruch. Sowohl von den Gestaltern als auch den Besuchern her habe man wieder mal ins Schwarze getroffen. Nicht die Stiftung, sondern die Stettener Bürger hätten all dies auf die Beine gestellt. Die Stiftung habe nur sehr gerne ihre Türen geöffnet.

Bereits am Eingang hatte die Jugendfeuerwehr einen Stand für Pommes frites aufgebaut, Hochbetrieb. Nebenan sorgten die Nachwuchsfeuerwehrleute für Vergnügen bei den Kindern mit Zielspritzen. Nebenan luden die Gestalter des Ehrenamt-Portals Zeitbank zu Rikschafahrten ein.

Vielfalt im Garten

Die Vielfalt der Angebote im Garten war riesengroß. Da war die Stiftung junges Handwerk mit einem Aktionsstand vertreten, an dem die Mädchen und Jungen hämmern, schleifen, sägen und vieles mehr versuchen konnten. Gleich nebenan standen Mitarbeiter des Schulhortes der Kaltenbachstiftung, dort konnten Gefäße aus Heu und Lehm gebastelt werden, diese Mischung hält nämlich besser als reiner Lehm.

Es gab viel auszuprobieren. Foto: Rolf Reißmann

Der Verein Naturentdeckergarten Stetten gab Tipps zur Bepflanzung und Pflege kleiner Grünflächen mitten in den Siedlungsbereichen. Ausstellungen waren zu sehen, so von der Bilderwerkstatt, auch Emaillekunst wurde gezeigt.

Tipps zur Bepflanzung

Das Dreiländermuseum war zu Gast und zeigte historische Filme aus der Stadt, natürlich wurden auch all die Spielmöglichkeiten genutzt, die Kickertische, der Schlammspielplatz und die Kletteranlagen waren bestens ausgelastet.

Es gab auch musikalische Unterhaltung. Foto: Rolf Reißmann

Gut verteilt im gesamten Gelände gab es Speisen und Getränke, die Waldorfschule bot Kleinigkeiten für den schnellen Verzehr, der Förderverein St. Fridolin hatte leckere Getränke vorbereitet. Auf der anderen Straßenseite konnten sich im Zirkuszelt mutige Kinder und Jugendliche mit artistischen Übungen versuchen.

Auf der Bühne im Garten zeigten immer wieder Künstler ihre Darbietungen, so spielte am Nachmittag das inklusive Orchester vom Engels-Haus Hertingen. Oberbürgermeister Jörg Lutz kam auch vorbei und bedankte sich für all die vielen Bemühungen, dieses Fest zu gestalten.

Dritte Auflage

Dies war nun die dritte Auflage des Quartierfestes. Entstanden war die Idee nach den Einschränkungen der Coronazeit, um wieder Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen. Inzwischen gehört es fast zum Stettener Festkalender. Beatrice Kaltenbach sah in der Begegnung vieler Einwohner den wichtigsten Zweck erfüllt, dies sei doch generell ein Anliegen der Kaltenbachstiftung. Menschen sollten zusammen kommen, um wieder neue Ideen für gemeinsame Alltagsgestaltung zu finden. Ab Juni wird das Café Mosaik ein neues Angebot sein. Dann schaute sie auch gleich auf den Spätsommer, die Abkürzung ZWAR führte sie an. Dieses Kürzel stehe für „Zwischen Arbeit und Ruhestand“. Das soll eine neue Begegnungsform für Menschen aus der Nachbarschaft sein, die gemeinsame Interessen entdecken und so ihre Zeit gestalten möchten. Dies alles unverbindlich und ohne Mitgliedschaft.

Neue Impulse gesetzt

Mitte September wird es dazu die Gründungsversammlung geben. Auf diese Weise wirke die Kaltenbachstiftung ständig für die Einwohner, das Quartierfest habe etliche neue Impulse gebracht und vor allem auch zwischen Vereinen und Initiativen weitere Kontakte und Verbindungen geschaffen.