Im Freiburger Museum für Neue Kunst hat ein neues Café eröffnet: Gianluigi Palma begrüßt seit Mitte Mai die Gäste im „La Terrazza ad Arte“. Im Angebot hat er neben Kaffee und Kuchen auch Pinsa, Panini sowie italienische Antipasti und Weine.
„Bisher ist es gut angelaufen. Die Gäste sind vom Essen begeistert“, freut sich Gianluigi Palma. Seit Mitte Mai ist er mit dem Café „La Terrazza ad Arte“ im Museum für Neue Kunst ansässig. Er hoffe noch auf besseres Wetter, schließlich wolle er vor allem die Terrasse mit rund 30 Sitzplätzen vor dem Museum beleben.
„Ich frage jeden Gast nach Feedback, um herauszufinden, was wir noch besser machen können“, erklärt Palma. Seine Idee, „Aperitivo“ nach Freiburg zu holen. Das bedeute, dass donnerstags bis samstags den Gästen zu den Getränken – etwa Wein, Bier oder Aperol Spritz – kleine Snacks wie Brot, Schinken und andere Antipasti gereicht werden. „Die Kleinigkeiten gibt es kostenlos zu den Getränken dazu“, erklärt der Italiener. Mit dem „Aperitivo“ können Freiburger künftig bei ihm gemütlich in den Feierabend starten. Das „Terrazza ad Arte“ hat auch zu den Öffnungszeiten des Museums geöffnet und bietet neben dem normalen Kaffeebetrieb, mit Kaffee und Kuchen, auch Pinsa und Panini an.
Seit zwei Jahren gesucht
Das Konzept und die Idee hatte er schon länger. Seit etwa zwei Jahren ist er auf der Suche nach einem geeigneten Objekt in der Freiburger Innenstadt. Dass es nun direkt gegenüber seines „Caffe da Gianni“ in der Marienstraße geklappt hat, freut ihn besonders. „Durch die kurzen Wegen zwischen den beiden Läden ist vieles einfacher“, erklärt Palma. Auch wenn sein Fokus derzeit auf dem neuen Café im Museum liege. Dort gelte es noch an der ein oder andere Stellschraube zu drehen, bis alles perfekt passe.
Gemeinsam mit seinem 20-jährigen Stiefsohn Jakob Rischau, der im Hotel Schloss Reinach in Munzingen als Koch ausgebildet wurde, möchte Palma das italienische Lebensgefühl nach Freiburg bringen.
Palma kooperiert zudem mit regionalen Weingütern und Winzern und bietet so neben italienischen Weinen auch wechselnde Weine aus der Region an. „Den Start macht das Weingut Mißbach aus Ebringen“, erklärt der Gastronom.
Vor gut fünf Jahren hat er sein Kaffeemobil, mit dem er 13 Jahre lang in Freiburg unterwegs war, gegen das „Caffé da Gianni“ in der Mariensraße eingetauscht. Nun soll der zweite Laden das gastronomische Angebot vor Ort ergänzen.
Mittagstisch im Angebot
Dass Palma die Ecke in der Stadt bereits gut kennt ist für ihn von Vorteil. „Es sind bereits einige meiner Stammkunden da gewesen. Ihnen hat es gut gefallen“, sagt Palma, der sich seine kleine italienische Ecke in Freiburg geschaffen hat. Zu seine Stammkunden gehören Familien, Studenten und Geschäftsleute.
Von ihnen habe er auch die Idee aufgegriffen, einen Mittagstisch anzubieten. Ab dem heutigen Dienstag, 18. Juni, betet er dienstags und mittwochs selbst gemachte Pastagerichte an. „Ich bin gespannt, wie der Mittagstisch angenommen wird“, blickt der Italiener voraus.
Auch ein Brunch könnte kommen
Auf lange Sicht kann er sich auch einen Brunch am Sonntag vorstellen, aber er wolle nichts überstürzen. „Ich bin bisher immer Schritt für Schritt gewachsen. Das will ich auch in Zukunft so machen“, gibt Palma an. Bis dahin wolle er weiter das Konzept verfeinern und das „Terrazza ad Arte“ etablieren.
La Terrazza ad Arte
Öffnungszeiten
Das Museumscafé La Terrazza ad Arte in der Marienstraße 10a in Freiburg hat dienstags, mittwochs und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, donnerstags bis samstags bis 19 Uhr. Montag hat das Café, wie das Museum, Ruhetag