Freuten sich über die gelungene Premiere einer Ausstellung im Hausgarten Weil am Rhein: Fotograf Hanspeter Weiß und Malerin Susanne Lübke Foto: Hanspeter Weiß

Die Malerin Susanne Lübke und der Fotograf Hanspeter Weiß haben ihre Arbeiten im Hausgarten ausgestellt.

Dass ein langsam gewachsener Plan der Nachbarn so ein großer Erfolg wird, haben sie in ihren kühnsten Träumen nicht gedacht. War der Samstag noch von wechselhaftem Wetter geprägt, was ein verkürzen der Öffnungszeit mit sich brachte, entschädigte der Sonntag mit strahlendem Sonnenschein und es fanden sich rund 100 zuerst neugierige und dann restlos begeisterte Besucher in der Talstraße ein. Was auch beweist, dass die beiden keine Unbekannten in der Region sind.

 

Susanne Lübke, Mitglied bei der Künstlergruppe „Bildpunkt Brombach“ hatte 26 Gemälde ausgestellt, die hauptsächlich durch ihre norddeutsche Heimat inspiriert, oft Wasser, Wellen, Himmel und Licht und sowie Natur darstellen. Das zeigt auch ihr großes Bild, das am Ötlinger Ochsen hängt, eindrucksvoll.

Hanspeter Weiß, bis vor kurzem noch innerhalb der „Fotografie K6“ und seit fast 20 Jahren mit den verschiedensten Projekten im ART-Dorf Ötlingen aktiv, ergänzte die Präsentation mit 30 stimmigen, sehr detailbewussten Fotografien. Geschickt wurde dabei die Atmosphäre und die Bebauung des sieben Ar großen Gartens genutzt. Wobei ein abgestorbener Quittenbaum sich als ein besonderer Hingucker zeigte.

Alle paar Schritte Überraschendes zu entdecken

Unzählige Staffeleien, bestückt mit großen Bildern, geschickt farblich passende Kreationen an der grauen Carportwand, genauso wie im überdachten Freisitz, waren sehr zueinander passend arrangiert. Alle paar Schritte war hinter Bäumen oder Hecken Überraschendes zu entdecken.

Nicht wenige Besucher standen rätselnd vor den Werken „ist das fotografiert oder gemalt“. So wurde mehrfach bei mehreren sehr plastisch in wunderschönen Mischfarben gemalte Kieselsteinbilder gefragt, ob das Makroaufnahmen wären.

Fotografien als gemalt identifiziert

Die daneben hängenden Fotoaufnahmen aus dem alten Hasler Eisenbahntunnel, die in Nahaufnahme von herunterlaufendem oder tropfendem Wasser erzeugte Kristalle zeigten, wurden eindeutig als gemalt identifiziert, was die Künstler sehr erheiterte.

Weil Familie und Freunde eingebunden waren, um die Gäste in den Garten zu leiten und zu bewirten, hatten die beiden Aussteller genügend Zeit um die zahlreichen Fragen zu beantworten. Es war unglaublich, wie viele interessante Geschichten es hinter den Ausstellungsstücken gab.