Um Kröten davor zu bewahren, überfahren zu werden, stellen freiwillige Helfer Froschzäune auf (Symbolbild). Foto: Beate Marschal

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung im Nonnenholz während der Amphibienwanderzeit braucht es zusätzlich zum Krötenzaun nicht, meint unser Leser Andreas Ehler.

Pendler werden gegängelt

 

Engagement für den Umweltschutz ist prinzipiell eine gute Sache.

Was jedoch mittlerweile wirklich nervt, ist diese egozentrische Wichtigtuerei, mit der das ganze flankiert wird.

Letzterer ist wohl auch die unnötige Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich des Nonnenholzes geschuldet, durch die jetzt beispielsweise Berufspendler wieder monatelang gegängelt werden.

Wer oder was soll denn hier eigentlich durch den Verkehr gefährdet werden?

Zaun schützt Kröten und Helfer

Kröten und Helfer sind hinter ihrem Zaun weit genug von der Fahrbahn entfernt.

Es gibt im Übrigen auch noch andere Gruppen, die durch tatsächlich harte Arbeit einen essenziellen Beitrag zur Erhalt unserer Kulturlandschaft und damit zum Umweltschutz leisten, nämlich unsere fleißigen Landwirte.

Während jedoch die einen für jede gerettete Kröte oder jedes gepflanzte Bäumchen am Tüllinger Berg seitenweise heroisches Lob ernten, finden die Landwirte in der Zeitung nur dann Erwähnung, wenn sie aus einer offensichtlichen Wohlstandsverwahrlosung heraus mal wieder als pestizidverspritzende Umweltzerstörer diffamiert werden können.

Andreas Ehler Weil am Rhein

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