Die Verkehrspolizei (Symbolfoto) und der Zoll führten eine gemeinsame Kontrolle bei Omnibussen durch. Foto: Beatrice Ehrlich

Bei 85 Prozent lag die Quote der Beanstandungen bei einer von Zoll und Verkehrspolizei gemeinsam durchgeführten Kontrolle.

Weil am Rhein: Bei einer gemeinsamen Kontrolle von Zoll und Verkehrspolizei wurden im Zusammenhang mit dem gewerblichen Personenverkehr mehrere Verstöße entdeckt.

 

Vor einer Woche am Sonntag, führten im Zeitraum zwischen 13 bis 18 Uhr der Deutsche Zoll sowie die Verkehrspolizei Weil am Rhein an der Gemeinschaftszollanlage in Weil am Rhein eine gemeinsame Kontrolle des gewerblichen Personenverkehrs durch. Die Kontrollen fanden sowohl bei der Einreise, als auch bei der Ausreise statt.

Insgesamt wurden 17 Omnibusse ganzheitlich kontrolliert. Davon 15 Busse im grenzüberschreitenden Gelegenheitsverkehr und zwei Busse im grenzüberschreitenden Linienverkehr. Bei den Kontrollen konnte die Polizei eine Vielzahl von Verstößen feststellen.

Fahrtenblätter fehlen und Ruhezeiten nicht eingehalten

Festgehalten wurden unter anderem, dass EU-Fahrtenblätter der Reise unvollständig ausgefüllt oder diese erst gar nicht mitgeführt wurden. Auch gab es Verstöße wegen fehlender Tagesruhezeiten oder fehlender Nachträge.

Ganze Frontscheibe gerissen

Ein Fahrzeug war sogar mit einem nicht mehr zugelassen Kontrollgerät ausgestattet, zudem war bei ihm die gesamte Frontscheibe gerissen. Ein entsprechendes Bußgeld musste die Firma direkt vor Ort bezahlen.

Weitere Kontrollen folgen

Die Beanstandungsquote an diesem Nachmittag lag bei 85 Prozent. Im Laufe des Jahres werden weitere Kontrollen folgen, kündigen Zoll und Verkehrspolizei in ihrer gemeinsamen Mitteilung an.