Der Förderverein des katholischen Kindergartens St. Maria hat der Betreuungseinrichtung dank der Unterstützung zahlreicher lokaler Unternehmen ein neues Spielgerät gekauft.
Der Förderverein des katholischen Kindergartens St. Maria hat am Freitag seinen Sponsoren das neue Spielgerät für die Krippenkinder vorgestellt. Die Kinder in der Krippe sind zwischen einem und drei Jahre alt.
Über eine Rampe erreichen die Kinder eine Ebene, auf der sie zunächst irritiert werden, denn sie blicken in einen gewölbten Spiegel, der sie verzerrt wiedergibt. Dann laufen sie am Fell eines Bären vorbei, ehe sie die erhöhte Ebene über die Rutsche wieder verlassen.
Unter der Ebene können sie in einen kleinen, dunklen Raum kriechen, den sie über den Eingang oder an einer Seite wieder verlassen können. Melanie Marxt, Vorsitzende des Fördervereins, dankte den Sponsoren, deren finanzielle Spende es ermöglichte, das Spielgerät anzuschaffen. Die neue Attraktion der Krippengruppe sei für die Kinder ein Rückzugsort und diene dem „gemeinsamen Entdecken“. Kindergartenleiterin Malin Lindenthal dankte dem Förderverein für die „Zusammenarbeit auf Augenhöhe“. „Ohne euch könnten wir viele Sachen nicht anschaffen.“
Das Spielgerät komme bei den Kindern „wahnsinnig gut an.“ „Motorisch können sie sich mit ihm gut erproben.“ Marina Stiegeler und Patrick Elig, zwei der zahlreichen Sponsoren, schauten sich das große Holzspielzeug an. Marina Stiegeler bemerkte: „Es fällt einem leichter zu spenden, wenn ein konkretes Projekt hintendran steht und sich jemand darum kümmert.“
Der Förderverein, der 46 Mitglieder hat, plant schon ein neues Projekt – diesmal für die Über-Dreijährigen. Er will einen Experimentiertisch anschaffen, der die Sinne der Kindern anregen soll. Auch er soll wieder über Sponsoren finanziert werden.