Der Bereich Killwiesen Foto: Marschal

Zur Dauer des Bebauungsplanverfahrens für den Bereich Killwiesen in Dotternhausen hat uns Leser Otto Scherer.

Die Gemeinde Dotternhausen ist bei ihrer baulichen Entwicklung stark eingeschränkt: Im Süden verläuft eine 380 kV-Leitung, im Western verhindert die Seilbahn von Holcim sowie der angrenzende landwirtschaftliche Betrieb eine Erweiterung, die B 27 im Norden schließt ein Wohngebiet aus, und östlich der vorhandenen Bebauung in Richtung Roßwangen ist ein FFH-Gebiet, in dem ebenfalls nicht gebaut werden kann.

 

Ein Obstbaum gehörte früher dazu

Die Gemeinde hat deshalb im Bereich Killwiesen durch den Kauf zahlreicher leerstehender Gebäude mit früherer landwirtschaftlicher Nutzung die Voraussetzungen für ein innerörtliches Baugebiet geschaffen. Leider verzögert sich die Genehmigung des Bebauungsplanes wegen eines angeblichen Steuobstbestandes seit Jahren. Doch früher hat zu jedem bebauten Grundstück in der Ortslage ein Obstbaum dazugehört. Wären mit dem Gebäudeabbruch die jeweiligen Bäume entfernt worden, gäbe es in dem Bereich keinen „Streuobstbestand“.

Viele engagierte junge Dotternhausener hätten dort ihren Traum vom eigenen Haus erfüllen können, müssten nicht abwandern. Muss ein Bebauungsplanverfahren wegen einiger unsinniger Vorschrift so lang dauern? Wo bleibt der von den Politikern versprochene Bauturbo?

Otto Scherer, Dotternhausen

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