Die Feuerwehr am Donnerstagabend im Einsatz in Rangendingen Foto: Kost

Offene Flammen im Erdgeschoss: In einem Haus in der Rangendinger Lehmgrubenstraße ist in der Nacht großer Schaden entstanden. Die Bewohner kommen vorerst anderswo unter.

In der Lehmgrubenstraße in Rangendingen ist am Donnerstagabend ein Brand in einem Einfamilienhaus ausgebrochen. 

 

Gegen 21.40 Uhr hatten die Bewohner Polizeiangaben zufolge den Alarm eines Rauchmelders bemerkt. Als sie nachsahen, entdeckten sie in einem Raum im Erdgeschoss offene Flammen und dichten Rauch. 

Eigene Löschversuche blieben erfolglos, so dass die Bewohner das Haus verließen und die Rettungskräfte alarmierten.

Die Feuerwehr rückte mit neun Fahrzeugen und 37 Einsatzkräften an. Sie konnte den Brand zügig unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindern. 

Verletzt wurde niemand. Der Rettungsdienst war mit drei Fahrzeugen und elf Kräften vor Ort, musste jedoch nicht eingreifen.

Brand verursacht rund 150.000 Euro Sachschaden

Durch den Rauchgasniederschlag ist das Haus nach aktuellem Stand unbewohnbar. Die Bewohner konnten anderweitig untergebracht werden. 

Der Schaden wird ersten Schätzungen zufolge auf rund 150.000 Euro beziffert. 

Die Polizei Hechingen ermittelt zur Brandursache. Hinweise deuten darauf hin, dass ein in dem Raum betriebener Räucherofen das Feuer ausgelöst haben könnte.