Blätzlenarr und Ehrenoberzunftmeister Jürgen Wehrle (vorne) schwingt die Karbatsche. Foto: Ulrike Jäger

Die Todtnauer Blätzlenarren starten am Dreikönigstag in die aktuelle Fasnachtskampagne.

Bei strahlendem Sonnenschein und recht eisigen Temperaturen hatten sich viele Schaulustige auf dem Todtnauer Marktplatz eingefunden, um dem Treiben der Blätzlenarren zuzuschauen. Denn die läuteten am Dreikönigstag wieder die Fasnacht ein: Allerdings nicht mit den Glöckchen, die ihr Häs schmücken, sondern in ziviler Kleidung mit ihren Karbatschen. Die einzige Glocke, die man schon von weitem hören konnte, war die von Narren-Polizei-Kommissar Noldi, der den Auftritt wie immer begleitete.

 

Das laute Knallen der Peitschen, wenn die Spitze die Schallmauer durchbricht, war wieder im ganzen Städtle zu hören. Ebenso wieder mit dabei war der Versorgungs-Ladog, der auf dem Marktplatz dann auch schnell umringt war.

Mit einem lauten „Narri Narro“ und dem Narrenmarsch aus den Lautsprechern feierten die Narren die erfolgreichen Peitschenhiebe, die durchs Städtle knallten, als die Karbatschenschläger von einem Zinken zum nächsten zogen.

Das Karbatschenschlagen am Dreikönigstag ist mittlerweile eine Tradition in Todtnau, die beliebt und beeindruckend zugleich ist. Zum ersten Mal hatte das Spektakel am 6. Januar 2020 stattgefunden.