Jugendrotkreuz Schönwald: Junge Lebensretter feiern erste Erfolge

Nicole Stilz, Christine Hafner und Jacqueline Schilli sind die Macherinnen beim Jugendrotkreuz in Schönwald.
Hans-Jürgen KommertVor etwa drei Jahren gab es die Idee, erneut ein eigenes Jugendrotkreuz zu gründen, im April 2023 folgte die Umsetzung. Nun eröffnete die Vorsitzende Christine Hafner die zweite Hauptversammlung. „DRK und JRK sind eine große Familie – und ihr unterstützt uns bereits jetzt bei den Papiersammelaktionen“, lobte Harald Hafner, Vorsitzender der Schönwälder DRK-Ortsgruppe. Dass es so rund läuft, liegt auch am riesigen Engagement der Leitung. Christine Hafer schilderte die Ereignisse des zurückliegenden Jahres – für das Jugendrotkreuz ein besonderes, da es aufgrund des 100-Jahr-Jubiläums des JRK in Deutschland viele zusätzliche überregionale Veranstaltungen mit viel Spaß für alle gab.
Schriftführerin Jacqueline Schilli berichtete von den ersten Monaten der neu gegründeten Jugendabteilung in den zwei zurückliegenden Jahren. Derzeit seien 15 künftige Lebensretter im Alter von sechs bis zwölf Jahren in zwei Gruppen am Start, die Mehrzahl Mädchen, doch seien auch einige Jungs dabei.
Die jüngere Gruppe treffe sich freitags ab 16.30 Uhr, die Älteren ab 18 Uhr im Gruppenraum der Uhrmacher-Ketterer-Halle. Gruppenleiterin Nicole Stilz erklärte, Schulungen in Erster Hilfe und weitere Fachthemen seien Bestandteil der Gruppenstunden – aber immer verbunden mit Spiel und Spaß.
Wie gut die Schulungen sind, bewies ein erster Platz in Erster Hilfe beim Kreiswettbewerb. Ein Funkwettbewerb und Schulung in Sachen Vergiftungen wechselten ab mit einem Ausflug nach Gutach zu den Vogtsbauernhöfen und dem „Park für alle Sinne“. Die Jugend sei aber auch beim „Tag der Pflege“, bei der Hauptübung der Feuerwehr und beim Seniorennachmittag dabei. Beim Dorfflohmarkt war die junge Truppe erfolgreich und beim Osterhasen-Besuch bewirtete sie. Leider habe es wetterbedingt einen Abbruch beim DRK-Familienfest gegeben. Nicht zuletzt deshalb bilanzierte Christine Hafer ein minimales Minus in der Kasse.
Bürgermeister Christian Wörpel betonte, dass es eine gute Idee gewesen sei, das JRK zu gründen, denn letztlich sei der Nachwuchs eine Zukunftssicherung für das DRK in Schönwald. Erfreulich sei die hohe Anzahl an jungen Rotkreuzlern. Es sei aber auch wichtig, dass viele dabei bleiben: „Ihr seid mit Herzblut dabei, deshalb – macht weiter so.“
Einige Termine im Kalender
Auch in diesem Jahr gebe es bereits Pläne, erklärte Christine Hafner. Ende April steht der Kreiswettbewerb auf der Agenda. Neu ist das Kuckucksuhrenfest. Auch ein „Zeltlager“ des Kreises sei wieder geplant – nach den schlechten Erfahrungen des letzten Jahres jedoch in einer Hütte bei Hornberg. Natürlich werde man sie auch bei der Hauptprobe der Feuerwehr und beim Weihnachtsmarkt sehen. Weitere Termine seien „in der Pipeline“.