Eingeweiht wurde der von Grund auf mit viel Aufwand sanierte Clubraum des Jugendclubs Niedereschach. Die gesamte Elektrik, der Sanitärbereich und die Lichttechnik wurden erneuert.
Der Jugendclub Niedereschach (JCN) verfügt nun über moderne Räumlichkeiten, in denen aktive Jugendarbeit möglich ist und gefeiert werden kann.
Tischkicker, Dartscheiben, eine Discoecke, eine Theke und gemütliche Sofas zum „Chillen“ laden dazu ein, den Clubraum zu besuchen.
Eingang verlegt
Zudem wurde der Eingang in Richtung des Innenbereichs der Kulturfabrik verlegt. Zusätzlich zu den Eigenleistungen der Jugendlichen, hat die Gemeinde Niedereschach 60 000 Euro plus viele Stunden Bauhofleistungen beigesteuert, um das Projekt umzusetzen. Hinzu kommen Leistungen von vielen Firmen, Handwerkern und Sponsoren, die beim Einweihungsfestakt vom JCN-Vorsitzenden, Daniel Gottemaier, namentlich verlesen wurden.
Mit der nun vollendeten Vollsanierung könne der JCN in eine neue Ära starten. Das Fazit von Gottemaier: „Wir haben es geschafft. Der Jugendclubraum erstrahlt in neuem Glanz“.
Sorgsamer Umgang
„Auf diesen Tag habe ich mich genauso gefreut wie Sie.“ Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Martin Ragg seine Ansprache und ging dann auf die lange Vorgeschichte der nun beendeten Sanierung hin. Ragg betonte, dass die Gemeinde das für die Niedereschacher Jugend „gerne gemacht hat“, bat die Jugendlichen aber auch, „sorgsam mit den neuen schmucken Räumlichkeiten umzugehen“. „Die 60 000 Euro und auch die Bauhofleistungen sind Steuermittel“, erinnerte Ragg die anwesenden Jugendlichen daran, woher das Geld kommt.
Lange Vorgeschichte
Mit Blick auf die bis ins Jahr 2011 zurückgehende Vorgeschichte, die sich im Laufe der Jahre von einer kleinen Bodensanierung zu einem richtig großen Projekt entwickelt habe, verwies der Bürgermeister auch auf durch zahlreiche Wechsel im Amt des Vorsitzenden beim JCN verursachte Verzögerungen.
Einen Architekten eingeschaltet
Und als man 2017, einen Architekten eingeschaltet habe und dieser den Investitionsbedarf auf stolze 145 000 Euro bezifferte, habe man sogar nach kostengünstigeren Ausweichmöglichkeiten gesucht.
Im Zusammenspiel mit dem von Ursula Miola angeführten Jugendrat, dem jetzigen Vorsitzenden Daniel Gottemaier sowie allen voran Ortsbaumeister Hartmut Stern, habe sich 2022 eine Planungsgruppe gebildet, damit sich die ganze Maßnahme nicht komplett zu einem „Fass ohne Boden“ entwickeln konnte.
Stolz auf die Jugendlichen
Auch Walter Pankoke ergriff das Wort und zeigte sich stolz auf die Niedereschacher Jugendlichen, die bei Problemen oder benötigten Hilfestellungen immer gerne auf ihn zukommen können. Durch seine vielen Kontakte ist er sich sicher, helfen zu können.