Schüler der Eichenäcker-Schule mit Kulturamtsleiterin Ellen Brede-Lenk (Dritte von rechts) an einem Zaun aus Buntstiften Foto: Schwarz

Zu ihrem 40-jährigen Bestehen hat die Eichenäcker-Schule bei der Allmandhütte im Dornstetter Stadtwald einen Kunstpfad angelegt und in einer kleinen Feierstunde eröffnet.

Für Spaziergänger im Dornstetter Stadtwald wird der kleine Rundweg von der Allmandhütte entlang des Wasserleitungswegs zum Funkturm künftig abwechslungsreicher, spannender und vor allem bunter als bisher.

 

Schüler der Eichenäcker-Schule haben im Unterricht mit ihren Lehrern Kunstwerke kreiert und der Stadt Dornstetten zum eigenen Schuljubiläum „geschenkt“. Sie schmücken ab sofort verschiedene Plätze entlang des Wegs im Wald und laden beim Spaziergang zum Verweilen ein.

„Wir wollten der Stadt, in der wir uns so wohl fühlen, zum Jubiläum auch etwas zurückgeben“, sagt Schulleiter Peter Billmaier zur Intension. Zur Einweihung und offiziellen Eröffnung des Kunstpfads waren deshalb nicht nur die Schüler, Eltern und Lehrer samt Schulleitung der Eichenäcker-Schule gekommen, sondern auch Bürgermeister Bernhard Haas und Kulturamtsleiterin Ellen Brede-Lenk von Seiten der Stadt.

Lob vom Bürgermeister

Ein Großteil der Eichenäcker-Schüler war mit den Lehrern zum Ausgangspunkt des Kunstpfads gewandert, um bei der Eröffnung dabei zu sein. Sie wurden von der stellvertretenden Schulleiterin Daniela Leipersberger und Schülerin Melina Rot willkommen geheißen.

Bürgermeister Bernhard Haas betonte in seiner Ansprache, dass er sich über das Geschenk außerordentlich freue, dass es eines Geschenks aber nicht bedurft habe, weil die Eichenäcker-Schule mit ihrem besonderen Geist und den besonderen Menschen in dieser Schule schon Geschenk genug sei für die Stadt.

Was man aus einem Klavier so alles machen kann, beeindruckt auch Bürgermeister Bernhard Haas. Foto: Schwarz

Sowohl die Geschenkidee als auch die Umsetzung „mit viel Liebe, großem Aufwand und einer Kreativität, die mich beeindruckt“ seien klasse, lobte Haas. Die Kunstwerke zeigten, wie gut ein jeder Schüler an der Schule gefördert wird. Gezeigt habe sich das auch schon vor zwei Jahren, als sich die Schule erfolgreich am Wettbewerb um den Eleonore-Kötter-Preis beteiligt habe.

Viele Unterstützer

„Mit Sicherheit hattet ihr viel Freude, als ihr die Kunstwerke im Laufe der letzten Wochen und Monate geschaffen habt“, bemerkte Haas und dankte all denjenigen, die in unterschiedlicher Funktion an der Entstehung mitgewirkt hatten.

Neben Schülern, Lehrern und dem Hausmeister der Schule gehören zu diesem Kreis auch Forstrevierleiter Ralf Polkowski, Kulturamtsleiterin Ellen Brede-Lenk, die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs und die Firma Schwarz Systems, die die Hinweisschilder für den Kunstpfad gefertigt hat. Sie werden in den kommenden Tagen noch fest installiert. Unterstützt wurde die Installation der Kunstwerke auch von einer Klasse der Freudenstädter Berufsschule mit Lehrer Thomas Theurer. Die Stadt Dornstetten hat die „Kunstpfad-Schilder“ gesponsert.

Moos, Zapfen und der Duft und die Ruhe des Waldes: eine Schülerin in der „Chill-Ecke“ Foto: Schwarz

Bei der feierlichen Durchtrennung der Bänder wurden Haas und Billmaier von Melina Rot und Schülersprecher Max tatkräftig unterstützt. Der anschließende Rundgang in kleineren Gruppen bot Gelegenheit, die 15 Kunstwerke aus der Nähe in Augenschein zu nehmen oder sogar „auszuprobieren“. Vom umgebauten Klavier über ein Tischspiel aus Holz bis hin zur „Chill-Ecke“ und farbigen Holzstiften ist alles dabei.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Morgenkreis-Band mit dem fröhlichen Lied „Ich bin anders“. Den anschließenden Stehempfang mit Häppchen und Getränken hatte die Berufsvorbereitende Einrichtung (BVE) organisiert.