An der Jahresfeier der Stadtverwaltung Todtnau haben fast drei Viertel der städtischen Mitarbeiter teilgenommen, so viele wie noch nie. Langjährigen Mitarbeitern wurde gedankt.
Oliver Fidel hat bei der Jahresfeier der Stadtverwaltung Todtnau an die zahlreichen großen und kleinen Bauprojekte der Stadt erinnert, die in diesem Jahr realisiert oder geplant wurden. Ein riesiges Projekt ist zum Beispiel die Neugestaltung des Busbahnhofs, wo die Haltestellen neu angeordnet werden sollen, der Edeka-Markt erweitert wird und die Freiwillige Feuerwehr eine neue Hauptwache bekommt. Baubeginn soll im Frühjahr 2026 sein. Die Gemeinschaftsschule soll um drei Klassenräume erweitert werden. Fiedel erinnerte auch an die zahlreiche Veranstaltungen anlässlich des Jubiläums „1000 Jahre Todtnau“.
Jubilarehrungen
Er ehrte auch zahlreiche langjährige Mitarbeiter. 25 Jahre dabei sind Mario Bernauer, Karin Kaiser und Ulrich Huber, bereits 40 Jahre Heiko Sayer. Mario Bernauer ist Vorarbeiter und stellvertretender Bauhofleiter. Er war auch 14 Jahre Vorsitzender des Personalrats der Stadt Todtnau und ist langjähriges Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr. Karin Kaiser ist Erzieherin im Kindergarten Schlechtnau. Sie hat als Ferienbetreuerin im Waldkindergarten angefangen, war dann Betreuungskraft in der Nachmittagsbetreuung in der Grundschule Todtnau, ehe sie nach Schlechtnau wechselte.
Heiko Sayer hat schon in vielen Abteilungen der Verwaltung gearbeitet. Eingestellt wurde er 1989 beim Werkhof, ehe er von 1993 bis 2003 Bademeister im Berger Bad wurde. Seit 2012 ist er Hausmeister in der Gemeinschaftsschule und in den städtischen Gebäuden.
In den Ruhestand gegangen sind Ursula Frankl, Jörg Völkner, Lydia Schamne, Hugo Keller, Elisabeth Ruf und Ingrid Hiller.
Keller hat früher geturnt
Ein wichtige Mitarbeiter für die Bürgermeister war Hugo Keller, der seine Verwaltungskarriere als Stadtinspektoranwärter bei der Stadt Schopfheim und als Regierungsinspektoranwärter im Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald begonnen hat. Vor 39 Jahren wurde der langjährige Hauptamtsleiter als Grundbuchratschreiber und Standesbeamter in der Stadtverwaltung Todtnau eingestellt. Fiedel bezeichnete Keller als „Aktenguru“, der sehr gute Kenntnisse in der Registratur, sehr gute handwerkliche Fähigkeiten habe und humorvoll sei. Er hat früher geturnt.
Der Zuspruch zur Jahresfeier war so gut wie noch nie. 135 der 206 städtischen Mitarbeiter hatten sich zum vorweihnachtlichen Treffen angemeldet, das erstmals in der Silberberghalle stattfand.