Der FV Huchenfeld ist als Titelverteidiger beim Hermann Häberle Gedächtnis-Turnier in Bad Liebenzell gefordert. Das Team von CP Ebhausen ist erstmals dabei.
Von vielen Fußballfans anfänglich belächelt, hat es das Hermann Häberle Gedächtnis Turnier geschafft, eine beim Anpfiff am 16. Januar 15 Jahre währende Tradition aufzubauen.
Und das in einer Umgebung, in der von Calmbach über Althengstett, Gechingen, Neubulach bis Nagold und Herrenberg Hallenfußball-Turniere keine Seltenheit sind. Bad Liebenzell musste sich mit seinem Hermann Häberle Gedächtnisturnier von Anfang an im Terminkalender hinten anstellen. Das bedeutet, dass viele Kicker vom Hallenturnier direkt in die Vorbereitungsphase ihrer Vereine auf die Rückrundenspiele wechseln.
Kein einfacher Job
15 Jahre Hermann Häberle Turnier bedeutet im Klartext aber auch, dass die Verantwortlichen einen guten Job gemacht haben. Denn es ist ihnen gelungen, an der Schnittstelle zweier Fußball-Landesverbände die Kontakte auf beiden Seiten aufrecht zu halten.
Eine starke Leistung vom Team um den Vorsitzenden Eckehard Häberle und Spielleiter Andreas Schanz – vor allem wenn man bedenkt, das traditionsreiche Hallenturniere wie das Vollbande-Event in Stammheim und oder das Turnier des FSV Deufringen inzwischen Geschichte sind.
Das lauten die ersten Paarungen
Los geht es am Freitag, 16. Januar, ab 17.30 Uhr mit der starken U19 des CfR Pforzheim gegen den SV Huchenfeld. Anschließend gibt erstmals der CPE (Clube Portugúes Ebhausen) gegen die SG Nagoldplatte II seine Visitenkarte in der Kurstadt ab. Die Gruppe A wird ergänzt durch den VFB Pfinzweiler.
Im Wechsel mit der Gruppe A sind in der Gruppe B ab 17.43 Uhr der FV Bad Wildbad, die SG Hirsau/Oberkollbach, die SG Nagoldplatte I, der TSV Schömberg und Bezirksligist TSV Möttlingen zu sehen.
Die Gruppe C greift mit den Teams vom 1. FC Ispringen, GW Ottenbronn, SV Büchenbronn, FSV Buckenberg und dem FV Calw ab 12 Uhr ins Turnier ein. Die Buckenberger konnten dieses schon drei Mal für sich entscheiden, der FV Calw verließ 2024 die Sporthalle als Gewinner. GW Ottenbronn konnte 2025 erst im Finale vom FV Huchenfeld gestoppt werden.
Um diese Preisgelder geht’s
Gespielt wird in drei Fünfergruppe, die drei Erstplatzierten kommen in die 1. Zwischenrunde, die Spielzeit beträgt 12 Minuten. Auf den Sieger wartet ein Preisgeld von 500 Euro, Platz zwei kann sich über 300 Euro freuen, im kleinen Finale um Platz drei geht es um 150 und 50 Euro.
Darüber hinaus stehen beim 15. Hermann Häberle Gedächtnis Turnier stattliche Pokale sowie Auszeichnungen für den besten Torhüter und Torschützen bereit.