Meisterlicher Abschluss einer Ära: Die TSV-Handballerinnen präsentieren stolz den Meisterwimpel und feiern gemeinsam mit ihren Betreuern, Fans und Unterstützern. Foto: TSV Altensteig

Meisterlich mit Haltung: Die Handball-Frauen des TSV Altensteig krönen eine unvergessliche Saison und setzen ein sportliches Denkmal.

Es ist das Ergebnis einer Spielzeit der Superlative: Mit Leidenschaft und absoluter Überlegenheit stürmten die Altensteiger Handballerinnen zur Meisterschaft in der Frauen Bezirksliga (Staffel 1) – und das auf eindrucksvolle Weise. Die Bilanz von 23:1 Punkten und 356:204 Toren unterstreicht eine Dominanz ohne eine einzige Niederlage.

 

Auch im letzten Saisonspiel gegen die SG AmmerGäu 2 (34:24) demonstrierte der TSV alles, was diese Runde geprägt hat: Tempo, Spielfreude und ein blindes Verständnis im Kollektiv. Bei der Übergabe des Meisterwimpels durch Handball-Vorstand Carlos Kluge, begleitet von einer Ansprache durch Bürgermeister Oliver Valha, wurde dieser Erfolg würdevoll gerahmt.

Bewegende Meistershirts

Besonders bewegend: Die Meistershirts mit der Silhouette ihres Trainers – ein stilles, starkes Zeichen tiefer Zusammengehörigkeit.

Denn inmitten der Freude über diesen Triumph schwang eine leise, nachdenkliche Komponente mit. Trainer Martin Klindera, der die Mannschaft über Jahre entwickelt und geformt hatte, verstarb vor wenigen Wochen unerwartet. Sein Einfluss blieb dennoch spürbar – im Spiel, im Auftreten, im Zusammenhalt.

Getragen von dieser Geschlossenheit führte das Team den Weg konsequent zu Ende. Unermüdlich unterstützt von Betreuerin Elke Albrecht und Herren-1-Spieler Tim Schweizer sowie von Julian Reime, der als vielseitige Stütze der Abteilungsleitung in der schweren Schlussphase an der Seitenlinie mit anpackte.

Dank an die Unterstützer

Die Spielerinnen richteten einen klaren Dank an ihre Unterstützer: an die Fans, die Halle, das Umfeld. Viele von ihnen sind im Verein groß geworden – entsprechend groß war die Verbundenheit, die an diesem Tag spürbar wurde.

Nachdem der Aufstieg im Vorjahr noch denkbar knapp verpasst wurde, setzt der TSV nun ein unübersehbares Ausrufezeichen. Doch trotz des Gipfelsturms folgt ein Einschnitt: Personelle Veränderungen führen dazu, dass sich die Meistermannschaft in dieser Form auflösen wird.

Das Vermächtnis einer verschworenen Gemeinschaft

Was bleibt, ist mehr als eine Urkunde: Es ist das Bild eines starken Teams, das Qualität und Charakter bewiesen hat. Ein verdienter Abschluss und ein würdevolles Vermächtnis einer verschworenen Gemeinschaft. Zum Erfolgskader gehören: Angela Bucic, Anika Holzäpfel, Caroline Todt, Clara Faißt, Jasmin Terigi, Jessica Schaschko, Joelina Herter, Julia Kirn, Jule Thieme, Lea Mijatovic, Maria Eckhard, Nadja Meier und Nina Rothfuß.