Es ist geschafft: Die Arbeiten für das kommunale Glasfasernetz im Ortsteil Nußbach sind nun abgeschlossen. An der offiziellen Inbetriebnahme nahmen die Beteiligten teil (von links): Katrin Merklinger, Angelika Scherzinger, Bürgermeister Gallus Strobel, Michael Willmann, Ilhan Karakous, Ortsvorsteher Heinz Hettich, Justyna Wroblska und Ingrid Kaplitz. Foto: Priska Dold

Die Arbeiten sind beendet, auch in den Außenbereichen des Triberger Ortsteils. Das freut nicht nur den anfangs skeptischen Ortsvorsteher.

Vor knapp zehn Jahren – in der Planungsphase für den Breitbandausbau im Ortsteil Nußbach – stand Ortsvorsteher Heinz Hettich der Aussage, dass bis Ende 2025 diese Arbeiten auch in den Außenbereichen komplett abgeschlossen seien, noch sehr skeptisch gegenüber. Denn nicht immer lief alles so reibungslos, unter anderem wegen der topographischen Lage rund um Nußbach.

 

Doch es hat geklappt. Nachdem der letzte Bauabschnitt für das kommunale Glasfasernetz im Außenbereich beendet ist, konnte nun die offizielle Netzinbetriebnahme erfolgen.

Insgesamt arbeiteten mehrere Trupps an verschiedenen Orten im Ortsteil. So wurden 16 000 Meter Kabelgrabungen getätigt, verlegt wurden 41 000 Meter Rohre und Rohrverbände sowie 92 000 Meter Glasfaser. Die geplante Bausumme beträgt rund 4,5 Millionen Euro.

Für das Ausbaugebiet gab es einen gemeinsamen Förderantrag mit Gremmelsbach und einem Teil von Schonachbach in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro beim Bund und etwa 3,4 Millionen Euro vom Land Baden Württemberg. Bei diesem Millionenprojekt musste die Stadt Triberg 700 000 Euro selbst finanzieren.

118 von 137 angeschlossen

Fast alle Gebäude im Ausbaugebiet fallen unter die so genannte Weiße-Flecken-Förderung. Es wurden 137 Eigentümer vom Zweckverband angeschrieben, davon entschieden sich 118 für einen Glasfaser-Hausanschluss. Für den Rest besteht eine so genannte Ablage auf dem Grundstück, also ist ein Anschluss an das Hauptkabel später noch möglich.

An der offiziellen Inbetriebnahme Anfang November nahmen Bürgermeister Gallus Strobel, Ortsvorsteher Heinz Hettich, Ilhan Karakus vom Planungsbüro MRK, Michael Willmann vom Zweckverband Breitbandversorgung, Pressesprecherin Katrin Merklinger, Justyna Wroblska von der Baufirma KTS sowie Ingrid Kaplitz von der Firma Stiegeler teil.

Sie alle trugen zum erfolgreichen Abschluss der Maßnahme bei. Bürdermeister Strobel betonte wie wichtig heutzutage „ein schnelles Netz“ sei. Vor allem lobte er Heinz Hettich für seinen unermüdlichen Einsatz in dieser Sache, auch um die Bemühungen um die zu beantragenden Fördergelder.

Auf allgemeinen Wunsch bietet die Firma Stiegeler eine persönliche Beratung vor Ort an: am 25. November im Robert-Gerwig-Saal im Kurhaus in Triberg. Von 13 bis 18 Uhr steht ein Team für alle Fragen zu Glasfaser, Hausverkabelung oder Tarifen zur Verfügung.