In der Mensa-Aufstockung investiert die Stadt nun noch mehr: Denn hier soll zudem eine Wärmepumpe eingebaut werden. Foto: MT-Archiv/Verena Wehrle

In der Aufstockung der GMS-Mensa rüstet die Stadt noch mal nach: Eine Wärmepumpe soll das Gebäude energieautarker machen.

Es ist eine weitere hohe Investition, die der Gemeinderat Todtnau in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat. Eigentlich war die Aufstockung der Schulmensa bereits in trockenen Tüchern. Das Mensagebäude der Gemeinschaftschule am Standort Todtnau soll mit Klassenzimmern aufgestockt werden. Nun kam die Frage nach ausreichend sommerlichem Wärmeschutz auf.

 

Im Sommer oft zu warm beim Lernen

Die Schule hätte das Empfinden, dass es zumindest in der Mensa selbst im Sommer oft zu warm werde. „Das könnte auch in den Schulräumen der Fall werden“, erklärte Bürgermeister Oliver Fiedel die Befürchtungen. So möchte man künftig die Raumluft über das bestehende Fußbodenheizungssystem mittels Wärmepumpe temperieren. Ist es also im Sommer zu warm im Klassenzimmer, könnte man die Fußbodenheizung zur Kühlung nutzen, erklärte Fiedel.

Damit könne man das Gebäude energieautarker machen. Die bereist vorgesehene Photovoltaik-Anlage auf dem Dach produziere den Strom, den die Wärmepumpe benötigt. Das Gebäude könne man also von der Nahwärme abkoppeln.

In die Zukunft denken

„Wir müssen in die Zukunft denken“, sagte Bauamtsleiter Klaus Merz. Er verwies auf die Generalsanierung des Altbaus, der in den nächsten Jahren nötig sei. Die Kosten für eine Nachrüstung einer Wärmepumpe belaufen sich auf 50 000 Euro – diese waren bisher nicht eingeplant. „Wir werden aber mit Förderung gut gedacht“, sagt Bürgermeister Fiedel. Die Gesamt-Baumaßnahme wird aber vom Ausgleichstock und der Schulbauförderung umfangreich gefördert.

Steffen Lehr, CDU-Fraktionsvorsitzender, wollte wissen, wie die Maßnahme sich auf die Betriebskosten auswirke. Dazu gebe es noch keine konkreten Berechnungen, so die Antwort der Verwaltung. Auch, ob es eine zusätzliche Förderung für die Wärmepumpe geben würde, wollte Lehr wissen. Dem stimmte die Verwaltung zu. Die Räte stimmten einstimmig für die Maßnahme