Einsatzbesprechung der Feuerwehr, nur wenige Meter von dem Sattelzug. Foto: Wolf-Ulrich Schnurr

Am Donnerstagmittag war auf dem Blickle-Gelände in Rosenfeld eine zuerst unbekannte, möglicherweise giftige Chemikalie ausgelaufen. Inzwischen gibt es neue Informationen.

Ein aus Spanien kommender Speditionslaster hat am Donnerstag zehn Container mit Chemikalien für die Polyurethan-Herstellung bei der Firma Blickle geliefert. Zwei der zehn Behälter war auf der Anfahrt leck geschlagen, eine anfangs unbekannte Flüssigkeit lief aus dem Ladeaufbau.

 

Zuerst bestand der Verdacht, dass es sich dabei um giftiges Isocyanat handle. Deshalb war der Gefahrgutzug des Zollernalbkreises mit seiner Dekontaminationseinheit zur Bergung nach Rosenfeld gekommen.

In den Tanks war Polyol

Am Donnerstagabend hatte der Räder- und Rollenhersteller Blickle bereits bekanntgegeben, dass es sich nicht um den Giftstoff handelte, sondern um eine unbedenkliche Chemikalie. Dies hat die Polizei mittlerweile präzisiert: In den beschädigten Tanks befand sich Polyol. Auch Stoffe dieser Art werden für die Kunststoffherstellung verwendet – sind aber nicht gesundheitsgefährlich.